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Von Richard Elmerhaus

Langenholthausen. Um 2.08 Uhr heute Morgen wurden die Nachbarn der Aral-Tankstelle in Langenholthausen durch die Alarmanlage jäh aus ihrem Schlaf gerissen. Denn wieder einmal waren Ganoven damit beschäftigt, in den Verkaufsraum einzudringen, um reiche Beute zu machen.

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Um an die Waren heranzukommen, zumeist sind es Zigaretten und Alkohol, setzten sie auch heute Morgen wieder Hebel- und Schlagwerkzeuge ein. Nachdem sie in die rechte Seite der gläsernen Eingangstür ein großes Loch geschlagen hatten, krabbelten sie hindurch, um hinter die Ladentheke zu gelangen.

Daraus wurde aber nichts. Denn mit der Alarmierung nimmt die Nebelanlage ihre Arbeit auf und sorgt dafür, dass niemand mehr die Hand vor Augen sieht. „Der Nebel zieht bis ins Lager, so dass die Einbrecher bei uns keine Chance auf Beute haben“, hieß es heute Morgen in der Aral-Tankstelle.

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Ärgerlich für die Betreiberin der Tankstelle ist natürlich der hohe Sachschaden, der nach Auskunft von Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, abermals mehrere Tausend Euro beträgt.

Wenige Minuten nach dem Einbruch war die Polizei mit drei Streifenwagen vor Ort. Die sofort eingeleitete Fahndung blieb jedoch bis zum jetzigen Zeitpunkt ohne Erfolg. „Unsere Kollegen werden im Verlauf des Tages Bilder auswerten. Denn es gibt eine Kamera an der Aral-Tankstelle“, sagt Dietmar Boronowski auf Anfrage der HÖNNE-ZEITUNG.

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