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Menden. Bei einem Verkehrsunfall in Menden, den ein 21-jähriger Mann aus Fröndenberg verschuldete, ohne in Besitz eines Führerscheins zu sein, ist eine Person verletzt worden.

Der Fröndenberger befuhr mit seinem VW Passat (BILD) die Westtangente aus Richtung Märkische Straße kommend in Richtung Lendringsen. Ungefähr 400 Meter vor der Ausfahrt zur Iserlohner Landstraße geriet er nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem 54-jährigen Mann aus Sundern zusammen, der die Westtangente in Fahrtrichtung Märkische Straße mit seinem 1er BMW befuhr und trotz eines Ausweichmanövers den Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Der BMW wurde durch die Wucht des Aufpralls herum geschleudert.

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Der Passat-Fahrer kam erst 150 Meter nach dem Zusammenstoß zum Stehen. Er war, nach eigenen Angaben, eingeschlafen. Der VW Passat-Fahrer war einem Zeugen bereits auf der Fröndenberger Straße durch seine unsichere und unmotivierte Fahrweise aufgefallen. Bei dem Zusammenstoß wurde der BMW-Fahrer verletzt.

An den beiden Pkw entstand erheblicher Sachschaden. Der diensthabende Staatsanwaltschaft ordnete die sofortige Sicherstellung des Führerscheins des Passat-Fahrers an. Dies war allerdings nicht möglich, weil der Fahrer seinen Führerschein bereits im Dezember 2017 verloren hatte. Den Verlust hatte er noch nicht gemeldet. Dem Mann wurde das Führen fahrerlaubnis-pflichtiger Kraftfahrzeuge ausdrücklich untersagt.

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