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Von Richard Elmerhaus

Balve. Auch beim 11. Stöber-Tag, eine Aktion der Stadt Balve, des Jugendzentrums Balve und der Jugendarbeit des Märkischen Kreises, hieß es am Dienstag wieder: Nase reinstecken. Löcher in den Bauch fragen. Nachgucken. Hinhören. Anfassen. Ausprobieren. Genau das taten 102 Kinder aus den Balver Grundschulen in 30 Betrieben.

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Nicht zuletzt durch die sehr professionelle Vorbereitung des Stöber-Tags durch die städtische Mitarbeiterin Sabine Storch-Fälsch durften die Kinder zumeist in den Firmen oder Organisationen die Welt der Erwachsenen entdecken und erforschen, die sich sich im Vorfeld gewünscht hatten.

Und wenn, aus welchen Gründen auch immer, ein Wunsch nicht erfüllt werden konnte und deshalb Tränen flossen, schaltete sich Bürgermeister Hubertus Mühling ein. Er tröstete nicht nur eine sehr traurige Grundschülerin, die auf Grund einer schweren Fußverletzung nicht den Reitbetrieb von Marias Philipp besuchen konnte, sondern betätigte sich auch noch als Taxifahrer.

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Nachdem er beruhigend auf die junge Dame eingewirkt hatte, fuhr er sie ins Fitness-Studio HönneVital. Hier konnte sie zwar nicht aktiv werden, aber ihren Klassenkameradinnen und -kameraden bei deren sportlichen Aktivitäten über die Schultern schauen.

Wie in all den Jahren warfen vier Grundschüler auch einen Blick in die Firma Zimmermann Druck & Verlag (BILD). Betreut von Uwe Becker besuchten sie alle Abteilungen, beispielsweise die Druckerei, Buchbinderei Druckvorstufe, aber auch die Arbeitsvorbereiter. Als sie einen Blick in den Glaskasten warfen kommentierte ein Schüler seine Wahrnehmung mit den Worten: „Oh Herr, oh Herr, ob der seinen Schreibtisch noch aufgeräumt kriegt.“

Viel Spaß hatten zwei Grundschülerinnen aus Balve, die einen Blick hinter die Kulissen der Adler-Apotheke (BILD) werfen durften. Bevor sie sich zum Abschluss des Stöber-Tages die Pizza in der Aula der Realschule munden ließen, wurde bei ihnen der Blutdruck gemessen. Während er besser nicht hätte sein könne, war ihr Puls etwas erhöht. Das lag sicher daran, dass sie viele Dinge in der Adler-Apotheke hautnah erleben durften.

FOTOS: RICHARD ELMERHAUS

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