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Von Richard Elmerhaus

Balve. Weit mehr als 100 freudige Muslime haben heute das Ramadanfest, das auch Zuckerfest genannt wird, in der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Balve gefeiert. Unter den Gläubigen waren nach Auskunft von Özkan Güler wie immer beim Freitagsgebet in der Moschee an der Hönnetalstraße zahlreiche Flüchtlinge, die ebenso wie alle anderen Gläubigen dem Imam lauschten, als er mit ihnen betete.

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Einen Monat lang haben die Muslime aus der Stadt Balve und darüber hinaus das erfüllte und segensreiche Frühstück zur Dämmerungszeit (Sahur) und das Fastenbrechen erlebt, das nach Meinung des Imam ihre Herzen erfüllt und erfreut hat. „Jeden Abend sind wir zu den Tarawihgebeten geeilt, die unsere Herzen erleichtert haben. Während des ganzen Ramadan haben wir mit dem erhabenen Allah gesprochen, indem wir den Koran stückweise rezitiert haben und unser Bewusstsein schärften“, so der Vorbeter heute Morgen um 6 Uhr in der Moschee der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Balve.

Dank des Monats Ramadan seien die Gläubigen mit ihrem Verstand, der sich aufgrund von weltlichen Tätigkeiten eingetrübt hätte, wieder zur Ruhe kommen. „Unser Ego, das durch die Verfolgung von verschiedenen Begierden ermüdete, konnte sich erneut abregen. Lasst uns die schönen Dinge, die uns der Ramadan hinterlassen hat, aufrechterhalten“, so der Appell des Imam zum Schluss des gemeinsames Gebetes. Dabei erinnerte der Vorbeter daran, dass es Millionen Menschen von Menschen auf der Welt gibt, die „unsere Hilfe brauchen“.

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