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Garbeck. Blau-weißer Himmel, ganz viel Sonnenschein und hunderte von Zuschauern, die dem Königspaar Jürgen („Schalke“) und Sylvia Grevener sowie den Jubelkönigspaaren in der Pferdekutsche beim Festzug durch das Dorf zujubelten.
„Besser kann es doch nicht laufen“, freute sich FC-Schalke-Fan Grevener mit seiner sympathischen Ehefrau und Königin, die erstmals in der Geschichte der Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige im Schatten der Pfarrkirche abgeholt wurden und zum Fixpunkt in einem Festzug wurden, der selten so eine Größe erreichte wie am Sonntagnachmittag.

Einen imposanten Festzug sahen die Zuschauer aber auch schon am Samstag. Selten fanden sich so viele Schützenbrüder ein, um Vorstand, Offiziere sowie den Musikverein Rhode und Spielmannszug Schönholthausen auf dem Weg zum Königspaar Jürgen und Sylvia Grevener zu begleiten. Ob es nur an dem schönen Wetter, oder dem Getränkeservice durch die Regenten lag, die zu Hause in der Straße „Auf dem Kampe“ abgeholt wurden, ist nach Meinung der Garbecker Schützen nicht von Bedeutung. „Wir sind heute hier, weil wir mit Jürgen und Sylvia ein tolles Königspaar haben“, so der Tenor, bevor sich die Majestäten in den Festzug einreihten, der sich in Richtung Ehrenmal in Bewegung setzte.

Hier legte der 1. Vorsitzende der Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige Garbeck einen Kranz in Erinnerung der im Krieg gefallenen oder vermissten Schützenbrüder nieder. Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie durch den MV Rhode unter Stabführung von Dirigent Robert Heite. Die Musiker waren es auch, die das feierliche Festhochamt, zelebriert von Präses Tobias Kiene sowie Diakon Gerd Eisenberg und Monsignore Dr. Cosmas Alule. Der Geistliche aus Uganda landete am Samstag in Düsseldorf und stand nur wenige Stunden später in der Pfarrkirche Hl. Drei Könige mit seinem Amtsbruder Kiene und Diakon Eisenberg hinter dem Altar.

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Bevor die Schützenbrüder mit ihrem Königspaar von der Kirche in die Halle marschierten, bedankte sich Oberst Manfred Schwermann bei Tobias Kiene für die „schöne Messe“ und überreichte ihm dann einen nagelneuen Schützenhut. Allerdings in dem Glauben, dass es in Garbeck nicht gut ankommt, wenn er mit einem ordengeschmückten Schützenhut aus Balve präsent sei. Der Seelsorger sorgte aber noch vor dem Ständchen dafür, dass der Irrglaube unter dem Gelächter der Schützenfestler korrigiert wurde. „Den Hut, den ich bisher trage, ist von der Schützenbruderschaft Mellen.“

Nachdem die Sache mit den Hüten geklärt war, zog der Festzug zur Gaststätte Syré. Hier intonierten Musikverein Rhode und erstmals Spielmannszug Schönholthausen den Großen Zapfenstreich so gut, dass es für die Musikerinnen und Musiker lautstarken Beifall gab.

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Applaus ernteten wenig später auch die Jubelpaare der Bruderschaft bei den Ehrungen in der Schützenhalle. Hermann Wilkens (fehlte) und Käthe Isenberg (sie regierten vor 60 Jahren die Bruderschaft), Erwin Boekholt und Anne Klatt (vor 50 Jahren), Engelbert Busche (†) und Josefa Vedder (vor 40 Jahren) sowie Christoph Haarmann und Heike Schöne (vor 25 Jahren) wurden vom Schützenvorstand geehrt.


Sodann überraschten der Stellvertretende Kreisoberst Dietmar Werner und Amtsoberst Reimund Vedder-Stute den Kompanie-Chef (Oberdorf) der Schützenbruderschaft Garbeck, Martin Severin, mit dem „Großen Wappenteller“ des Sauerländer Schützenbundes. Diese hohe Auszeichnung wurde dem sympathischen Schützenbruder auf Grund seines sehr stark ausgeprägten ehrenamtliches Engagement in der Bruderschaft zuteil.

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