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Von Richard Elmerhaus

Langenholthausen.
Diese Spritztour wird ein Biker aus Neuenrade so schnell nicht vergessen. „Ich wollte eigentlich zur Sorpe, um meinen neuen Helm auszuprobieren“, sagt der sympathische Honda-Fahrer, der den Crash vor der Ampel auf der Bundesstraße 229 in L.A. zum Glück mit leichten Blessuren am heutigen Abend überstanden hat.

Aber von vorne: Der Motorradfahrer, der auch Richtung Neuenrade auf dem Weg zum Sorpesee war, hielt gegen 18 Uhr vorschriftsmäßig vor der roten Ampel an. „Ich habe noch in den Rückspiegel geblickt und den hinter mir haltenden Golf gesehen.“ Dann sei alles sehr schnell gegangen.

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Der Golf sei so heftig vor sein Motorrad geprallt, dass er sich nicht habe auf der Maschine halten können. „Ich bin von meinem Motorrad geflogen und auf der Straße gelandet“, erzählt der Biker, der über Schmerzen im Handgelenk klagte. „Ich glaube, ich habe mir bei dem Sturz auch einige Prellungen zugezogen, die sich bestimmt erst morgen bemerkbar machen“, bilanzierte der Biker, dessen Ausfahrt zum Sorpesee auf spektakuläre Art und Weise endete.

Der Unfallverursacher, der mit seinem Mercedes den vor ihm stehenden VW-Fahrer aus Garbeck auf das Motorrad geschoben hatte, kann sich nicht erklären, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Fest steht jedoch, dass der Mann so kräftig aufgefahren ist, dass der Airbag in seinem Auto auslöste.

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Warum die Ampel noch in Betrieb war, obwohl sie am Wochenende wegen der vielen Verkehrsteilnehmer, die zur Sorpe fahren, ausgeschaltet sein sollte, war vor Ort nicht zu erfahren. Diese Frage wird das Straßenverkehrsamt Märkischer Kreis sicherlich am Montag beantworten.

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