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Von Richard Elmerhaus

Balve. Nachdem sich Stadt Balve und die Eigentümerin des historischen Gebäudes nicht einig werden konnten über den Kaufpreis, hat der heimische Unternehmer Matthias Camminady jetzt Nägel mit Köpfen gemacht. „Der Vertrag ist zwar noch nicht unterzeichnet, aber ich werde das Drostenhaus kaufen. Es ist meine Altersvorsorge“; erklärte der Balver im Gespräch mit der HÖNNE-ZEITUNG.

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Über den Kaufpreis herrscht zwar Stillschweigen, aber er wird über 300.000 Euro liegen, denn die Eigentümerin hatte gegenüber der HZ erklärt, dass sie das Drostenhaus für weit mehr als die von der Stadt Balve gebotenen 280.000 Euro verkaufen will.

Für die jetzigen Mieter des Drostenhauses ändert sich nichts unter dem neuen Besitzer Matthias Camminady. Auch der Männerchor 1874 Balve, dem Camminady angehört, behält seinen Chorraum im Drostenhaus, das in den nächsten Jahren renoviert und saniert werden soll. „Die Substanz ist zwar gut, aber es muss natürlich was innerhalb des Hauses gemacht werden“, sagt Matthias Camminady.

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Als erstes wird er sich mit dem Drostenkeller beschäftigen. „Zuerst einmal werde ich die Gaststätte mit einer neuen Heizung ausstatten“, sagt er mit Blick auf die jetzige Elektroheizung. Und fügt hinzu: „Das Drostenhaus ist ein Projekt, an dem ich etwa 5 bis 7 Jahre arbeiten muss.“

Die Stadt Balve, die weder das Drostenhaus noch den Markant-Markt hat kaufen können, kann sich jetzt auf das Haus Mines konzentrieren. Wenn sie will, kann sie aber auch, wenn möglich, Räume im Drostenhaus bei Matthias Camminady anmieten. Das erklärte der Unternehmer gegenüber der HÖNNE-ZEITUNG.

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