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Von Richard Elmerhaus

Sie wird eine Lücke hinterlassen, die weder in ihrer Familie noch in der Dorfgemeinschaft zu schließen sein wird. Gemeint ist Magda Schulte aus Leveringhausen, die am heutigen Dienstag im Kreise ihrer Familie sanft entschlafen ist.

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Die 76-Jährige ist ein Paradebeispiel für das Ehrenamt. Denn obwohl sie vierfache Mutter war, einen Hof und eine Pension mit ihrem Mann Heinz betrieben hat, fand sie dennoch immer wieder Zeit für jene Menschen, die in zig verschiedenen Situationen neben einem offenen Ohr auch tatkräftige Hilfe benötigten.

Ein Blick auf die Vita dieser tollen Frau zeigt, dass sie über ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen verfügte. Mit ihrer Empathie und emotionaler Intelligenz schaffte es Magda Schulte immer wieder, die Herzen der Menschen zu erreichen, die nicht auf der Sonnenseite der Welt leben.

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Bestes Beispiel dafür ist ihr Engagement in der Caritas Garbeck. Als Helferin fast 50 Jahre aktiv, wirkte sie hinter den Kulissen, wo immer sie konnte. Dies gilt auch für ihre langjährige Tätigkeit im Hospizkreis. Sie und Gerd Eisenberg waren über viele Jahre der letzte Anker für die Sterbenden und trauernden Angehörigen. Wie sagte mir Diakon Eisenberg erst heute Nachmittag noch: „Magda, konntest Du überall hinschicken. Sie ist mit allen Menschen und allen Situationen, waren sie noch so schwierig, sehr gut zurecht gekommen.“

Am kommenden Montag wird Magda Schulte, um die neben ihrer Familie sehr viele Bürger trauern, beigesetzt. Wenn um 15 Uhr das Seelenamt in der Pfarrkirche Hl. Drei Könige Garbeck zelebriert wird und anschließend die Beerdigung stattfindet, dann werden viele Dorfbewohner diesen außergewöhnlichen Mensch auf seinem letzten Weg begleiten.

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