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Von Richard Elmerhaus

Balve. Die Bürger müssen sich zwar nicht die Ohren zuhalten, aber am Donnerstag wird es richtig laut in der Stadt Balve. Der Grund: Am 6. September 2018 findet zum ersten Mal der landesweite Warntag statt. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen sämtliche Warnmittel erprobt. „Und wer löst den Alarm aus? Richtig, die Kreisleitstelle – und zwar bei rund 140 Sirenen kreisweit“, so Hendrik Klein, Pressesprecher des Märkischen Kreises.

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Um 10 Uhr werden zeitgleich in allen Kommunen die örtlichen Warnkonzepte getestet. Dazu zählen beispielsweise Sirenen. Mit der Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) wird landesweit eine Probewarnmeldung versendet. Außerdem wird es Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen geben.

Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren und ihr Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagiert und sich selbst helfen kann.

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Der landesweite Warntag soll künftig jährlich an jedem ersten Donnerstag im September stattfinden. Unterschiedliche Ereignisse der letzten Jahre (Unwetter, Großbrände etc.) haben gezeigt, dass sich die Menschen oftmals nicht ausreichend gewarnt und informiert gefühlt haben. Vielen war gar nicht klar, welche Warnmittel es gibt, was die Warnsignale bedeuten und wie sie sich verhalten sollen. Durch den landesweiten Warntag soll das Thema Warnung wieder mehr ins Bewusstsein gerückt und die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung gestärkt werden.

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