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Von Richard Elmerhaus

Balve/Sundern. Erleichterung bei allen Fußballfans aus dem Sauerland. Denn der Keeper der SG Serkenrode/Fretter, Marcel Grajewski, ist heute Mittag aus der Spezialklinik in Dortmund entlassen worden.

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„Zum Glück gab es keine Blutungen im Gehirn. Er hat zwar eine schwere Gehirnerschütterung plus Schädelprellung davongetragen, ist aber auf dem Wege der Besserung. Marcel muss sich jetzt zu Hause die Ruhe antun“, so der 1. Vorsitzende der SG Serkenrode/Fretter, Herbert Schmidt-Holthöfer, im Gespräch mit der HÖNNE-ZEITUNG.

Sichtlich erleichtert, dass Grajewski die Klinik verlassen konnte, warf er noch einen Blick in den Rückspiegel. „Am Sonntag in Sundern sah das Ganze sehr dramatisch aus. Denn keiner hat gemerkt, dass mit Marcel etwas nicht gestimmt hat. Erst als er einen harmlosen Ball zum 5:2 für den TuS Sundern passieren ließ und anschließend liegend blieb, wussten wir, dass da etwas nicht stimmt. Zumal er sich aus eigener Kraft nicht mehr erheben konnte“, erklärte der SG-Vorsitzende, für den das Ergebnis in Sundern keine Bedeutung besitzt.

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„Wir sind einfach nur froh, dass nicht mehr passiert ist. Ich bin frohes Mutes, dass Marcel bald wieder spielen kann“, gibt sich Schmidt-Holthöfer ebenso optimistisch wie der Keeper selbst, der sich per Handy bereits mit seinen Fußballkameraden in Verbindung gesetzt hat.

Wie die HZ berichtete, hat sich der Torhüter die Kopfverletzung am Sonntag beim Spiel TuS Sundern gegen SG Serkenrode/Fretter zugezogen. Es war aber nicht so, wie zuerst vermutet, dass er mit einem eigenen Spieler zusammengeprallt ist, sondern allem Anschein nach bei einer Rettungsaktion in einem Getümmel am Kopf getroffen wurde. Zunächst jedoch weiter spielte, dann zusammensackte und später auf Anraten der Ersthelfer mit einem Rettungshubschrauber in eine Dortmunder Klinik geflogen wurde.

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