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Balve/Plettenberg. (R.E.) Hinter vorgehaltener Hand wurde schon eine ganze Weile darüber diskutiert, dass die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis und die Sparkasse Finnentrop fusionieren möchten. Jetzt hat der Vorstands-Vorsitzende Kai Hagen die Katze aus dem Sack gelassen. Wenn alles so läuft, wie es sich die Protagonisten erhoffen, dann bilden Vereinige Sparkasse im Märkischen Kreis und Sparkasse Finnentrop ab 1. Januar 2019 eine Einheit.

Sowohl die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis als auch die Sparkasse Finnentrop sind regional verankerte und am Markt durch gelebte Kundennähe nach wie vor erfolgreiche Kreditinstitute.

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Per 31. Dezember 2017 verfügt die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis über eine Bilanzsumme von 1.696 Mio. Euro, die Sparkasse Finnentrop über 325 Mio. Euro. Bei der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis wurden im Jahresdurchschnitt 2017 310 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, in Finnentrop waren es 72.

Ein Zusammenschluss der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis und der Sparkasse Finnentrop könnte die Stärken der Institute in Zukunft transferieren und Mehrwerte für die Kunden schaffen. Deshalb haben die Verwaltungsräte beider Sparkassen die Aufnahme von Verhandlungen mit dem Ziel beschlossen, die Sparkasse Finnentrop mit der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis zu fusionieren.

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Von großem Vorteil werden die direkt angrenzenden Geschäftsgebiete insbesondere entlang der Lenne gesehen, wo auf kommunaler Ebene bereits in der Vergangenheit zum Beispiel mit der Regionale 2013, der gemeinsamen LEADER-Region und der Musikschule Lennetal gemeinsame Projekte erfolgreich umgesetzt wurden. Alle Bürgerinnen und Bürger des gemeinsamen Geschäftsgebietes würden von der Größe und Ertragskraft einer gemeinsamen Sparkasse profitieren.

Im Zusammenhang mit der Prüfung eines Zusammenschlusses ist es den Verwaltungsräten beider Häuser wichtig herauszustellen, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Sparkassen auch künftig dringend benötigt werden, also betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind. Einige kostenpflichtig ausgelagerte Bereiche können im Fall des Zusammenschlusses durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der fusionierten Sparkasse übernommen werden, so dass nennenswerte Fremdkosten entfallen würden.

Vertreter beider Verwaltungsräte und die Vorstände haben nun die Aufgabe, in den nächsten Wochen ein gemeinsames Konzept für eine Fusion, wenn möglich zum 1. Januar 2019 zu erarbeiten.

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