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Menden. Bei einem Wohnhausbrand in Schwitten (8. Oktober) rettete die Feuerwehr eine 57-jährige Frau aus ihrem Haus (wir berichteten). Jetzt gibt es eine spektakuläre Wende in dem Fall, denn im Rahmen der Ermittlungen ist die Eigentümerin in den Blickpunkt der Polizei gerückt.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge entstand das Feuer im Bereich der Küche bei der Zubereitung von Essen. Die Polizei ermittelt daher nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

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Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf eine hohe sechsstellige Summe. Die 57-Jährige befindet sich auf dem Weg der Besserung. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Ermittlungen dauern an.

Der Fall: Am Dreischer Kamp meldeten Anwohner am 8. Oktober um 18.44 Uhr einen Wohnhausbrand. Die Feuerwehr führte Löscharbeiten durch und richtete eine Brandwache ein. Kräfte der Feuerwehr retteten die verletzte 57-jährige Eigentümerin mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung. Weiterhin nahmen sie einen Hund in ihre Obhut, der vor dem Gebäude umherlief.

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Während der Löscharbeiten fiel ein Feuerwehrmann vom Dach und zog sich hierbei Verletzungen zu. Ein weiterer Feuerwehrmann musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Er konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

 

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