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Langenholthausen/Müschede. (R.E.) Der TuS Langenholthausen besiegte zwar TuS Müschede auf dem Sportplatz „An der Schweinebrücke“ deutlich mit 4:1, aber mit Ruhm bekleckerte er sich nicht. Wieder einmal war es Falk Fischer, der als „Dosenöffner“, wie Trainer Uli Mayer sagte, mit seinen drei Toren eine Blamage des Spitzenreiters verhinderte.

Denn bis zum 3:1 mischte der Gastgeber TuS Müschede kräftig mit. Er stellte die keineswegs stabile Abwehr des Tabellenführers immer wieder vor Probleme. So auch in der 54. Minute, als Benny Menke im Strafraum so ungelenk agierte, dass er Tim Schulte-Hobein von den Beinen holte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Siwar Seuleiman souverän zum 1:2.

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Zuvor hatte Falk Fischer den TuS Langenholthausen mit seinen Toren in der 33. und 39. Minute mit 2:0 in Front geschossen. Anstatt mit der Führung im Rücken das Spiel zu kontrollieren, machte der Tabellenvierzehnte in der 2. Halbzeit mächtig Dampf auf und war dem Ausgleich näher als die Gäste dem dritten Treffer.

„Wir haben uns nicht gut bewegt. Das Laufverhalten insgesamt war schlecht“, rüffelte Trainer Uli Mayer seine Elf, die jedoch wieder einmal von ihrem Torjäger Falk Fischer profitierte. Denn in der 73. Minute verpasste er nach einer Ecke von Marco Lemke den aufopferungsvoll kämpfenden Mannen von der „Schweinebrücke“ mit seinem dritten Treffer einen Niederschlag, von dem sie sich nicht mehr erholten.

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Der befreiende Jubel der TuS-Fans war gerade abgeebbt, da machte Dominik Beutler mit einem Kopfball zum 4:1 den Sack zu. Die glänzende Vorarbeit zu diesem sehenswerten Kopfballtor lieferte Marcus Brüll, der einer von den wenigen Lichtblicken im Team des Spitzenreiters war, der mit einer mäßigen Leistung auch sein zehntes Spiel in Folge für sich entscheiden konnte.

 

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