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Mellen. (R.E.) In der von Ortsvorsteher Marco Voge geleiteten Dorfversammlung am heutigen Abend im Landmarkt kam auch das Thema Trinkwasser auf den Tisch.

Nachdem es zuerst um die Verunreinigung des Grundwassers durch zu viel Gülle und damit Nitrat ging, wurde Gerd Drees vom Wasserbeschaffungsverband Mellen gefragt, wie es mit den Trinkwasserreserven im Golddorf aussieht. „Auch wenn sich der Regen bisher nicht positiv für uns ausgewirkt hat, gibt es beim Trinkwasser noch keinen Engpass“, gab Drees Entwarnung. Ganz anders stellt sich nach seiner Aussage die Situation dar, wenn es zu einem Brand in Mellen kommt. „Dann reicht das Wasser nicht aus.“

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Die Qualität des Trinkwassers ist in Mellen nach wie vor gut. Einen erhöhten Nitratwert hat der Wasserbeschaffungsverband nicht zu beklagen. Damit dies auch zukünftig so bleibt, soll es eine Diskussionsrunde über Mellen hinaus mit den Landwirten geben. Schwerpunktthema ist dann die Gülle, die großen Anteil an der Verschmutzung des Grundwassers besitzt.

Um die Gesprächsrunde im Jahr 2019 vorzubereiten, wurde am Dienstagabend ein Arbeitskreis gebildet, dem Ortsvorsteher Marco Voge, Beate Vedder-Stute, Sieglinde Drees sowie Theo und Gerd Drees angehören.

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Wenn sich die Dorfbewohner mit den Landwirten unterhalten, sitzen auch die Vertreter vom Wasserbeschaffungsverband Mellen mit am Tisch. Denn sie sorgen dafür, dass die Bürger mit kostengünstigem und gutem Trinkwasser versorgt werden.

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