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Die Garbecker trauern um ihren Dorfbewohner Hubert Waltermann. Der erfolgreiche Unternehmer ist im Alter von 87 Jahren verstorben. Zeitlebens hatte er stets ein offenes Ohr für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eisenwarenfabrik und Gesenkschmiede GmbH & Co im Rötloh 4.

Der 87-Jährige war ein Familienmensch. Von dieser Einstellung profitierten auch die Belegschaft und Kunden. Denn bevor er gesundheitliche Probleme bekam, ließ er es sich nicht nehmen, Jahr für Jahr auch die Rentner und Rentnerinnen zur Weihnachtsfeier einzuladen, um mit ihnen einige schöne Stunden zu verbringen. Dies gilt auch für seinen alten Kundenstamm, ob im Norden oder im Süden, Hubert Waltermann stattete der treuen Kundschaft immer wieder Besuche ab.

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Das hohe Lied auf den Verstorbenen singen auch seine Nachbarn und Stammtischbrüder, mit denen er stets den Gedankenaustausch und auch die Diskussion suchte, ob in seinem Wintergarten oder im „Haus Felsenruh“, auch wenn sie einmal kontrovers verlief. So beispielsweise, wenn es um das Unternehmertum ging, das Hubert Waltermann auch mal lautstark verteidigte, indem er mit der Faust auf den Tisch schlug.

Das Unternehmer eine besondere Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft haben, das musste ihm niemand sagen. Im Gegenteil: Der Garbecker ging bei der Unterstützung von Vereinen, Schulen, Kirchen oder Gruppierungen immer mit bestem Beispiel voran. Er tat viel mehr als andere, hängte sein finanzielles Engagement für andere aber nie an die große Glocke. Hubert Waltermann war der stille Helfer über Garbeck hinaus, der es stets ablehnte, mit seiner Spende in irgendeiner Zeitung zu erscheinen.

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Mit Hubert Waltermann, um den nicht nur seine Familie trauert, verlieren die Garbecker einen erfolgreichen und sehr beliebten Unternehmer mit einer sehr großen sozialen Ader, die er in all den Jahren von Hilfsbedürftigen, egal welcher Couleur, hat immer anzapfen lassen. Wie sagte uns sein Nachbar Gerd Schrage, der 44 Jahre lang Tür an Tür mit dem Verstorbenen gelebt hat: „Hubert war ein guter Mensch.“

Am 28. November wird der gute Mensch zu Grabe getragen.     Richard Elmerhaus

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