Anzeige

Balve. (R.E.) Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung fasste der Balver Fachhandel den Beschluss, die Veranstaltung Auto & mehr durch ein Sommerfest mit einer langen Tafel auf der Hauptstraße zu ersetzen. Ob daraus etwas wird, ist ungewiss, denn das Straßenverkehrsamt des Märkischen Kreises, Straßen.NRW und Polizei sind nicht bereit, die Bundesstraße 229/Hauptstraße aus Anlass des Sommerfestes 2019 zu sperren.

Dazu sagt der 2. Vorsitzende des Balver Fachhandels, Daniel Pütz: „Für eine gänzlich neue Sommerveranstaltung bekommen wir keine Genehmigung zur Sperrung der Hauptstraße. Unser Alternativplan sieht deshalb vor, eine solche Veranstaltung auf dem IBS-Parkplatz und dem Drostenplatz auszurichten.“

Anzeige

Dies hätte jedoch zur Folge, dass der Fachhandel keine Genehmigung für einen Verkaufsoffenen Sonntag erhält, da die Fachgeschäfte nicht dicht genug am Veranstaltungsort liegen. Unter diesen Vorzeichen hat die Projektgruppe Sommerveranstaltung eine Grundidee entwickelt: „Wir wollen Euch aber vorab fragen, ob es in Eurem Sinne ist, diese mit dem Arbeitstitel Muttertag am Drostenhaus weiter zu verfolgen.“

Veranstaltungstag wäre im kommenden Jahr der Samstag, 11. Mai, einen Tag vor dem eigentlichen Muttertag. „Die Veranstaltung soll bewusst analog zum Weihnachtsmarkt, nur eben zur anderen Jahreszeit, aufgebaut und beworben werden“, argumentiert der Fachhandel-Vorstand.

Anzeige

Der vorgezogene Muttertag könnte so strukturiert sein:
– Aufbau einer Essenstafel auf dem IBS Parkplatz/Drostenplatz
– Essenstafel mit Blick auf Bühne
– Nachmittagsprogramm auf der Bühne: Schulklassen, die für ihre Mütter etwas aufführen und Chöre sowie des Abends Unterhaltungsmusik (angelehnt an die Mammutstark-Bühne während der Veranstaltung Auto & mehr.)
– Verkauf von Speisen und Getränken aus den frühlingshaft dekorierten Hütten durch den Balver Fachhandel
– Geschäfte können länger öffnen und Produkte im Rahmen des Muttertages bewerben und entsprechend dekorieren
– Essenskarte wird verkauft, mit der sich Besucher eine Art Picknickkorb an den einzelnen Buden zusammenstellen. „So wird jeder Stand besucht, jeder Fachhändler kommt mit seinen Leuten ins Gespräch“, vermutet der Vorstand des Fachhandels, der auch an einen kleinen Rummel zur Kinderbelustigung mit einfachen Attraktionen auf dem zweiten Parkplatz denkt.

„Bitte stimmt alle bis zum 14. Dezember ab, ob ihr dafür oder dagegen seid. Sollten sich nicht ausreichend Mitglieder an der Abstimmung beteiligen, gehen wir davon aus, dass unter diesen Umständen keine Sommerveranstaltung gewünscht ist und werden diesbezüglich nicht weiter planen“, teilte der Fachhandel-Vorstand seinen Mitgliedern jetzt schriftlich mit.

Anzeige