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Eisborn. Nach unserem Bericht über die geplante Steinbrucherweiterung in der Asbeck übt unser Leser Schmülling knallharte Kritik am Steinbruchbetreiber Lhoist-Gruppe (Rheinkalk Hönnetal). Er schreibt:

„Es gehe, so Dr. Grote, darum, einen „konstruktiven“ Dialog zu führen, um die Interessen der Eisborner in die Pläne der Lhoist-Gruppe einzubinden. Man generiert sich als äußerst sensibel, indem man bereits vor Beginn des bürokratischen Prozederes (Änderung des Regionalplans, Antrag auf Genehmigung des Abbaus etc.) die Eisborner Bürger einbeziehe.

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Eigentlich, allerdings, handelt es sich nicht um einen Dialog, sondern um einen Monolog – und zwar den der Lhoist-Gruppe gegenüber den Eisborner Bürgern. Ein Monolog, der weder kritische Fragen zulässt, geschweige denn beantwortet, noch in jedwedem Aspekt der Pläne dieser Firma auch nur ansatzweise Alternativen zuließe.

Wenn also die Marschroute feststeht, Planungen als unumstößliche Fakten verkauft werden – obwohl man angeblich weder über verlässliche Zahlen verfügt noch über die erforderlichen Gutachten – wo bitte ist da der Dialog? „Log“ passt schon, aber auf das „Dia“ könnte Lhoist getrost verzichten.

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Ortsvorsteher Danne ist glücklich? Klar, ein Mann, der ein Jahrzehnt braucht, um den kalkwerkbedingten – unsäglichen Lkw-Verkehr vor seiner eigenen Haustür zu stoppen, ist garantiert leicht zufrieden zu stellen… Es hätten sich bereits zwei Bewerber für den „Runden Tisch“ gefunden? Ganz sicher kein Zufall und ganz sicher keine zufälligen Kandidaten.

Es gab während der gesamten Veranstaltung nur einen ganz kleinen Moment der Unruhe unter den Akteuren von Stadt und Unternehmen: die Vorstellung, es könne sich eine Bürgerinitiative gegen Lhoist bilden. Wenn Eisborn diesbezüglich den Arsch nicht hochkriegt, wird es hoffentlich Asbeck tun“.

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