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Balve/L.A./Neuenrade. (R.E.) Nur noch knapp 48 Stunden, dann ist es so weit. Der Landesbetrieb Straßen.NRW beginnt am Montagmorgen in Langenholthausen mit den Sanierungsarbeiten auf der Bundesstraße 229 von Langenholthausen nach Balve.

Für die in der Bevölkerung höchst umstrittene 1-Mio.-Euro-Baumaßnahme (nach Meinung sehr vieler Bürger gibt es wesentlich schlechtere Straßen in der hiesigen Region, wie beispielsweise die L686 in L.A.) müssen die Verkehrsteilnehmer enorme Einschränken und kilometerlange Umleitungen in Kauf nehmen.

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Der Ärger beginnt am Montagmorgen, wenn der Bautrupp die gesamte Kreuzung in Langenholthausen mit seiner Beschilderung lahm legt. Denn dann kommen die Verkehrsteilnehmer, egal aus welcher Richtung auch immer, nicht mehr weiter. Selbst die Langenholthauser kommen nicht auf direktem Weg aus ihrem Dorf, wenn sie über die L 686 in Richtung Balve, Garbeck oder Neuenrade fahren wollen.

Dies gilt auch für die Auto- und Motorradfahrer, die aus Garbeck in Richtung Langenholthausen bzw. Sorpesee fahren möchten. Ebenso betroffen sind die Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Neuenrade/Affeln. Sie müssen, um nach Balve zu kommen über die K 14 in Richtung Garbeck fahren. Wenn sie nach Langenholthausen oder zur Sorpe möchten, müssen sie durch das Diekental fahren. Von dort geht es rechts zur Sorpe und links nach Langenholthausen. Gegenüber vom Haus Zöllner in L.A. geht es dann weiter nach Mellen und von dort nach Balve.

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Der erste Bauabschnitt, der am 15. April im Kreuzungsbereich der B229/L686/K11 beginnt, wird voraussichtlich zwei Wochen dauern. Die weiteren Arbeiten bis zum Brucknerweg und Dechant-Amecke-Weg in Balve folgen.

Die Umleitungsstrecken sind laut Straßen.NRW ausgeschildert. Gerne hätten wir Ihnen die Umleitungspläne gezeigt, aber der Sprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW, Andreas Berg, war bis zum heutigen Tage nicht in der Lage, sie uns zur Verfügung zu stellen, wie das unter seinem Vorgänger stets der Fall war. Da die Fertigstellung der B 229 erst für Ende August 2019 vorgesehen ist, kann es durchaus sein, dass es noch eine Umleitungsskizze von Straßen.NRW gibt, an der sich die Verkehrsteilnehmer in den nächsten Wochen und Monaten orientieren können.

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