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Langenholthausen. (R.E.) TuS Langenholthausen – SC Neheim 2:3 (1:2). Insgeheim hatte der neue Landesligist TuS Langenholthausen gehofft, den Westfalenligisten aus Neheim zu schlagen, um ins Finale um den Krombacher Kreispokal einzuziehen. Vor großer Kulisse sahen die Zuschauer ein spannendes Halbfinalspiel, das jedoch ohne die von den TuS-Fans erwartete Sensation endete. Marius Michler war es, der in der 83. Minute die Träume der Gastgeber platzen ließ und seinen Verein ins Finale schoss.

Der TuS Langenholthausen wehrte sich mit großem Einsatz, aber der SC Neheim hatte das bessere Ende für sich. Vor allem in der 1. Halbzeit dominierten die Gäste das Spiel und gingen nach 26 Minuten durch ein Eigentor von Benny Menke mit 1:0 in Führung. Nur 180 Sekunden später erhöhte Greco auf 2:0.

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Im weiteren Verlauf kamen die Gastgeber vor über 200 Besuchern immer besser ins Spiel und schafften noch vor dem Pausenpfiff durch Julian Kellermann den Anschlusstreffer zum 2:1. Als Marcus Brüll nach 77 Minuten das 2:2 gelang, keimte bei den Grün-Weißen Hoffnung auf, die jedoch von Marius Michler sechs Minuten später zunichte gemacht wurde. Der Neheimer schoss zum 3:2-Siegtreffer für sein Team ein.

Der Sieg seiner Mannschaft geht nach Meinung vom SC-Trainer in Ordnung. „Insgesamt waren wir das bessere Team, aber Respekt vor der Leistung des TuS Langenholthausen. Er hat uns alles abverlangt. Jetzt freuen wir uns auf das Finale“, so Alex Bruchhage nach dem Schlusspfiff.

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Auch TuS-Trainer Uli Mayer sieht den SC Neheim als verdienten Sieger. Er ist mit seiner Mannschaft zufrieden, auch wenn sie nach seiner Meinung in den ersten 45 Minuten zu ängstlich agierte. „Das dritte Tor für den SC Neheim war ein Gastgeschenk. So etwas darf uns nicht passieren“, bilanzierte Mayer auf dem Weg zur Kabine.

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