Anzeige

Sundern. Der Großteil der Motorradfahrer genießt die schönen Strecken im Sauerland. Sie fahren vorrausschauend, rücksichtsvoll und angepasst. Leider gibt es aber einige Unverbesserliche. Sie verwechseln die Landstraßen mit Rennpisten oder lärmen mit ihren manipulierten Maschinen unnötig die Anwohner und Gäste des Sauerlandes.

In diesem noch jungen Jahr ließen bereits drei Motorradfahrer ihr Leben auf den Straßen des HSK. Trotz des nicht angenehmen Motorradwetters kontrollierte die Polizei und der Hochsauerlandkreis am Wochenende erneut mit verstärkten Kräften die Zweiradfahrer.

Anzeige

Schwerpunkt waren die Landstraßen in Arnsberg, Sundern und Meschede. Insgesamt wurden 76 Kradfahrer angehalten. Nahezu jeder Fahrer zeigte Verständnis für die Kontrollen. 14 Fahrer hielten die Höchstgeschwindigkeit nicht ein. Hierbei wurde ein Fahrer mit 80km/h gemessen. Erlaubt waren jedoch nur 50 km/h.

Insgesamt stellte die Polizei über 205 Geschwindigkeitsverstöße von Kraftfahrzeugführern fest. Drei Verkehrsteilnehmer müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Acht Kräder wiesen technische Mängel auf. Ein Motorrad war enorm laut. Aufgrund des Verdachts einer technischen Manipulation wurde das amerikanische Modell noch vor Ort sichergestellt.

Anzeige


Die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis wird während der gesamten Motorradsaison mit gezielten Kotrollen gegen Raser und technisch veränderte Kräder vorgehen.

Anzeige