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Balve. (R.E.) Die Stadt Balve setzt alles daran, damit der Radweg von Neuenrade bis zur Wocklumer Allee nicht zu einer unendlichen Geschichte wird. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus. Denn die Stadt Balve tut sich enorm schwer, die Grundstücksverhandlungen im Bereich der Hönne positiv zu beenden.

Auch gestern Abend musste Bürgermeister Hubertus Mühling wieder einmal einräumen, dass es beim Ausbau des Radweges vom Mühlenweg in Richtung Balver Höhle Probleme gibt, die aber zumeist ihre Ursache nicht in der Stadtverwaltung haben. Auch aktuell geht es darum, die Interessen des Grundstückseigentümers mit denen der Stadt Balve abzuwägen, wobei die Stadtverwaltung zumeist die schlechteren Karten hat. Vor allem dann, wenn sie nicht auf die Forderungen eingeht, die manches mal jenseits von Gut und Böse sind.

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Während der gestrigen Sitzung des Ausschusses Umwelt, Planung, Bau deutete das Stadtoberhaupt jedoch an, dass eine Einigung mit dem Grundstückseigentümer möglich sei, so dass der Radweg in absehbarer Zeit gebaut werden kann.

Bevor jedoch die Baufirma anrückt, muss nach Aussage von Mühling der Netto-Markt fertiggestellt sein, damit der Radweg nicht sofort wieder kaputt gefahren wird durch die Baufahrzeuge. Wie am Dienstagabend von der Stadtverwaltung zu erfahren war, will Netto seinen neuen Markt an der Hönnetalstraße im August eröffnen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Abbiegespur in Höhe des Marktes auf der Bundesstraße 229 gebaut wird. Wann dies der Fall sein wird, darüber schwieg sich die Stadtverwaltung aus.

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