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Balve. (R.E.) In seiner ersten Bilanz am heutigen Dienstag ist dem Vorstand der Schützenbruderschaft Balve aufgefallen, dass es einen neuen Rekord gegeben hat. Denn während der drei Schützenfesttage sind sage und schreibe sechs Hektoliter Eistee über die Höhlentheken gegangen.

„Da wir wussten, dass der Eistee auch auf den anderen Schützenfesten ein Renner war, haben wir besonders großzügig eingekauft – und dennoch hatten wir nicht genug Eistee, obwohl wir nachgeordert haben. Am Montagabend war nichts mehr da“, sagt Geschäftsführer Thomas Scholz und fügte hinzu: „Zudem haben wir in diesem Jahr auch noch 120 Flaschen Schnaps verkauft. An einen so gewaltigen Umsatz an Eistee und Schnaps haben wir nicht zu träumen gewagt.“

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Nach Einschätzung des Geschäftsführers der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Balve haben alle Besucher wieder ihr Bestes gegeben, auch vor den Theken. Dies gilt aber auch für jene Kräfte, die die Bruderschaft verpflichtet hatte, um den Glasbruch einzudämmen. Dies ist gelungen. Waren es noch im Vorjahr 3.100 Gläser, die zu Bruch gegangen sind, zählte der Vorstand diesmal 2.500. „Es ist aber nicht nur der Rückgang beim Gläserbruch, der uns erfreut, auch die Verletzungsgefahr durch die vielen Scherben auf der Tanzfläche haben wir enorm reduzieren können“, so Thomas Scholz, der im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte, dass der Bierumsatz an den Theken vor der Höhle nach oben und im Felsendom nach unten gegangen ist.

Der Grund liegt auf der Hand: Bei gutem Wetter ziehen es die Schützenfestbesucher vor, sich vorrangig vor der Höhle und auf der Tanzfläche statt in den beiden Armen aufzuhalten. Nicht zuletzt durch das Rauchverbot meiden viele Gruppen permanent den Felsendom auf.

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