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Balve. (R.E.) Die Erneuerung der B229 von Langenholthausen nach Balve wird zu einem immer größer werdenden Ärgernis. Denn allem Anschein nach ist der Landesbetrieb Straßen.NRW nicht in der Lage, den von ihm selbst herausgegebenen Bauzeitplan einzuhalten. Verkündete der Pressesprecher dieser Behörde, Andreas Berg, noch vor wenigen Tagen auf unsere Anfrage: „Die Bauarbeiten werden mit dem Ende der Sommerferien erledigt sein, teilte er der HÖNNE-ZEITUNG soeben auf Nachfrage mit, dass die Baumaßnahme bis Ende September laufen wird.

Dass er diese Nachricht nicht publizierte, entschuldigt der Pressesprecher damit, dass er einen anstrengenden Tag hinter sich hat. Den haben allerdings die Bürger dieser Stadt seit dem 15. April 2019, denn seitdem versucht der Landesbetrieb Straßen.NRW die Bundesstraße 229 von der Kreuzung in Langenholthausen bis zum Dechant-Amecke-Weg in Balve zu sanieren. Dafür nimmt die Behörde eine Million Euro in die Hand.

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Wie es allerdings sein kann, dass für gerade einmal 2.100 Meter, die es zu erneuern gilt, fünf Monate benötigt werden, darauf hätte die Öffentlichkeit gerne eine Antwort gehabt. Die konnte Pressesprecher Andreas Berg jedoch nicht geben, da er urlaubsbedingt keinen von den Herren erreicht hat, die für dieses Projekt zuständig sind.

Einen von diesen Herren traf die HÖNNE-ZEITUNG vor Ort. Der war wesentlich optimistischer: Bis zum 16. August soll die B 229 von der Aral-Tankstelle bis zum Salzlager (Abzweig Balve-Süd) so weit hergerichtet sein, dass sie für den Verkehr frei gegeben wird. Ab 19. August geht es dann weiter vom Salzlager bis zum Dechant-Amecke-Weg in Balve. Da dieser Bauabschnitt bei weitem nicht so aufwendig sei, wie jene zuvor, geht der Mitarbeiter von Straßen.NRW davon aus, dass die Bundesstraße 229 von Balve nach Langenholthausen nach der ersten Septemberwoche endlich wieder befahrbar ist.

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