Anzeige


Balve/Gelsenkirchen. (R.E.) Wer ist Deutschlands bester Nachwuchsschweißer? Auf diese Frage wollte der DVS (Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V.) im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend schweißt“ eine Antwort haben. Unter denen, die zu den besten Schweißern der Republik gehören, ist der Balver Alexander Fritz, der in der Firma Rickmeier (Garbeck) arbeitet und bereits den Bezirks- und Landeswettbewerb für sich entscheiden konnte. Er belegte bei der „Deutschen Meisterschaft“ der Nachwuchsschweißer einen ausgezeichneten 7. Rang in Gelsenkirchen.

Mehr als 50 junge Schweißertalente sind beim 13. Bundeswettbewerb „Jugend schweißt“ gegeneinander angetreten. Drei Frauen und 48 Männer im Alter von 16 bis 23 Jahren haben sich der Herausforderung um die beste Schweißnaht gestellt und ihre fachlichen und praktischen Fertigkeiten bewiesen. Alexander Fritz ist im Wolfram-Inertgasschweißen an den Start gegangen, das Bernhard Kellermann vom Landesverband Niedersachsen-Bremen gewann.

Anzeige


Gekämpft wurde in Theorie und Praxis, denn beim Wettbewerb „Jugend schweißt“ werden Prüfstücke erstellt und Fachwissen abgefragt. Die Aufgaben entsprechen den Prüfungsvorgaben der Internationalen Schweißerprüfung nach DIN EN ISO 9606-1, sodass die Wettkampfteilnehmer die Chance haben, im Rahmen des Wettbewerbes ihre Internationale Schweißerprüfung zu absolvieren.

Obwohl sich der Hönnestädter sehr gut vorbereitet hatte, lief es beim Einzelstück nicht optimal. „Das kann passieren“, bilanzierte Alexander Fritz (BILD), der mit dem 7. Platz sehr zufrieden ist. „Die Konkurrenz aus den anderen Bundesländern war sehr stark. Das war kein Kindergeburtstag“, betont der Schweißer, der im Team-Wettbewerb mit den Schweißern vom DVS-Landesverband Nordrhein-Westfalen mit Rang 4 nur knapp die Bronzemedaille verpasste. Der Sieg ging an den DVS Landesverband Mecklenburg-Vorpommern.

Anzeige

Anzeige