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Balve. (R.E.) Wer gedacht hat, der in den letzten Wochen gefallene Regen habe die Glärbach-Quelle wieder sprudeln lassen, der wurde am heutigen Abend eines besseren belehrt. Der Kaufmännische Leiter der Stadtwerke Balve und Kämmerer der Hönnestadt, Hans-Jürgen Karthaus, verkündete nämlich keine gute Botschaft, was die Schüttmenge der wichtigsten Quelle in der Stadt Balve betrifft.

Stand 18. November 2019 sieht es so aus, dass die Glärbach-Quelle gerade einmal 680 Kubikmeter Trinkwasser für die Bürger der Stadt Balve zur Verfügung stellt. „Das ist viel zu wenig für diese Jahreszeit. Denn es fehlen uns 1.000 Kubikmeter pro Tag“, stöhnte der „Finanzminister“, der aber auch eine gute Nachricht für die Mitglieder des Betriebsausschusses am heutigen Abend parat hatte. „Die Fuhlbrauksiepen-Quelle ist voll im Saft. Sie liefert die kalkulierte Menge von 270 Kubikmetern Trinkwasser. Eine Ursache dafür ist sicherlich auch die neue Pumpe, die wir unlängst eingebaut haben.“

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Angesichts der geringen Schüttmenge der Glärbach-Quelle merkte der Ausschuss-Vorsitzende Jörg Roland (CDU) an: „Die einzige Quelle, die gut sprudelt, ist die in Menden.“ Gemeint sind die Stadtwerke Menden, die die Stadt Balve verstärkt mit Trinkwasser versorgen müssen und deshalb ihre Einnahmen erheblichen steigern konnten in den zurückliegenden Monaten.

Obwohl die Stadtwerke Balve tiefer in ihre Kasse greifen müssen, um Monat für Monat das Geld nach Menden auf die Reise zu schicken, wird es nach Aussage von Stadtwerke-Chef und Bürgermeister Hubertus Mühling keine Gebührenerhöhung beim Trink- und Abwasser geben.

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