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Balve. (R.E./e.B.) Alle zwei Jahre geht die CDU-Fraktion außerhalb der Stadtgrenzen in Klausur. So auch am vergangenen Wochenende. Stundenlang wurde am Freitagabend diskutiert, um sich mit dem Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2020 zu beschäftigen. Zu den Themen gehörte in diesem Jahr neben der Haushaltsberatung insbesondere die Balver Schullandschaft. Neben der bereits vorangetriebenen digitalen Ausstattung der Schulen, ist sich die CDU schnell einig geworden, mehr Geld im Haushalt bereitzustellen, damit die Stunden für die Schulsozialarbeiterin Martina Reisloh aufgestockt werden können.

„Bereits in der Sitzung des Schulausschusses in der Aula der Realschule hat uns die Schulleiterin Frau Fröhling ganz konkret ihre Wünsche an die Hand gegeben. Die haben wir dankend aufgenommen und als CDU im Fachausschuss den Antrag gestellt, die Schulsozialarbeit um 6 aus 30 Stunden aufzustocken. Auch während der Klausurtagung waren wir uns sehr schnell einig, dass es eine wichtige Maßnahme für unsere Schulen ist. Denn neben der Realschule profitieren auch alle anderen Schulen in Balve von der Schulsozialarbeiterin“, betont CDU-Fraktions-Chef Schulte und verweist darauf, dass es seine Partei war, die den Antrag auf Erhöhung der Stunden gestellt hat.

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Ein Jahr früher als geplant soll das Baugebiet „Schmandsack“ (gegenüber dem Schulzentrum) realisiert werden. Der einstige CDU-Vorstoß, neues Bauland zu erschließen, wird nun 2020 in den Haushalt eingestellt und konkret umgesetzt. „Wir hören immer öfter, dass junge Menschen und Familien gerne zurück nach Balve kommen würden oder ganz allgemein Grundstücke und Häuser gesucht werden. Das ist natürlich eine erfreuliche Entwicklung, aber wir müssen dann auch Angebote schaffen. In Balve passiert das nun. Wir nehmen überdies die Ortsteile in den Blick“, versprach Schulte, der sehr wohl weiß, dass die Stadt Balve für die Erschließung des neuen Baugebietes 550.000 Euro in die Hand nehmen muss. Schwieriger als die Finanzierung werden sich die Grundstücksverhandlungen gestalten, denn der Stadtverwaltung muss es gelingen, drei Grundstückseigentümer von ihren Plänen zu überzeugen. Wenn das nicht gelingt, wird ein weiteres Kapitel in der unendliche Geschichte „Schmandsack“ geschrieben.

In Bezug auf die Flüchtlingsunterkunft in Garbeck möchten die Christdemokraten auf alle Eventualitäten vorbereitet sein: „Auch unser Interesse ist es, dass dort zukünftig Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund haben wir bereits im Jahr 2018 den Antrag gestellt, die Unterkunft abzureißen und Flächen auszuweisen. Aufgrund der aktuellen politischen Großwetterlage möchten wir aber nicht vorschnell Fakten schaffen, sondern die Entwicklungen abwarten. Wir wollen nicht wieder Turnhallen schließen müssen, wenn ein erneuter Flüchtlingsstrom auf uns zu kommt“, legt Schulte die Gedanken der CDU-Fraktion dar.

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