Anzeige


Menden. (P.B.) Ein großes Programm umrahmte die Prinzenproklamation der „Mendener Karnevals Gesellschaft Kornblumenblau“ im großen Saal auf der Wilhelmshöhe. Neben den 16 Schützenpaaren der Stadt waren auch befreunde närrische Organisationen im Publikum. So waren etwa BW Neheim und die Hüstener KG mit großem Gefolge angereist. Prächtig unterhalten wurde das Publikum von der ersten Minute an, denn „Die Turmflöhe“, vier bis sechs Jahre jung, betätigten sich gleich mal mit „Splish Splash“ als Eisbrecher.

Alle Tanzformationen, in der Gesellschaft haben weit über 100 Tänzerinnen ihr Hobby gefunden, von den „Dance Energy“ und den Turmsternen über die Solo-Mariechen Kathi und Sophie, die Gardetanzgruppen und die Turmgeister bis hin zu dem „Wild Sparks Juniors“, den Pömpeln sowie den Turmfunken zeigten, was sie in vielen Stunden geübt hatten.

Anzeige

Plötzlich erschallte der Ruf: „Fahnenträger und Begleitkommando haben sich versammelt.“ Und dann kamen sie, von Beifall begleitet, das neue Kinder- und das Stadtprinzenpaar. Luca I. „Der Hattrick-Meister“ und Amy I. „Die tanzende Wölfin“ zeigten sich schon ganz als Profis und grüßten gekonnt ihr närrisches Nachwuchsvolk.

Andreas II., als Kraftfahrer ein „Der Dirigent der Straße“, war von seiner Michaela I., „Die Prinzessin für Jung und Alt“, so verzaubert, dass er sie mit dem Lied von Bata Illic anflirtete: „Du bist alles für mich, Michaela.“ Sie wollte allerdings diese Zeilen jetzt nicht jeden Tag hören. Nach der Proklamation bekam, wie üblich, Bürgermeister Martin Wächter noch sein Fett weg, bevor dann auch die Schützenregenten und Karnevalsgesellschafts-Majestäten auf der Bühne ihre Auszeichnungen erhielten.

Anzeige

Änne von Drüpplingsen hatte es nicht einfach, auf die Bühne zu kommen. Foto: Peter Benedickt

Muckel und Pützi, John Doyle, bekannt aus dem Fernsehen sowie Änne von Drüpplingsen ließen die Gäste mit ihren Auftritten nicht mehr aus den Lachanfällen entkommen. Dann zeigten die „Matrosen vom Müllemer Böötche“ mit ihren fliegenden Mädchen, dass Karnevalstänze dazu geschaffen sind, die Schwerkraft aufzuheben. Als dann der Senatorenchor seine „Mendener Heimatlieder“ zu Gehör brachte, unterstützt von „Amy I.“, die sich sehr textsicher zeigte, stand der ganze Saal. Zum Abschluss lud die Kölner Band „Top Spin“ noch zum Tanz bis in den frühen Morgen ein.

Anzeige