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Wie ein Lauffeuer verbreitete sich heute diese Nachricht in der Stadt Balve: Friedrich Pich ist im Alter von 69 Jahren verstorben. Pichs Fritz, wie er für die Balver stets hieß, hat lange gegen seine tückische Krankheit angekämpft, aber leider ohne Erfolg.

Der Unternehmer und seine Frau Anneliese haben einen Betonpumpendienst aufgebaut in all den Jahren, der weit über den Märkischen Kreis hinaus eine erste Adresse für Unternehmen und Privatpersonen ist. Um sich auf diesem umkämpften Markt durchzusetzen, bedurfte es eines enormen Einsatzes.
Dieser Einsatz bedeutete für Pichs Fritz Tag und Nacht für das Unternehmen da zu sein. Urlaub war für den erfolgreichen und engagierten Unternehmer ein Fremdwort. Wenn sich die Pichs eine schöpferische Pause gönnten, dann zwischen Weihnachten und Neujahr. Vielleicht ist es die Ironie des Schicksals, dass der beliebte Hönnestädter gerade in dieser Phase verstorben ist.

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Bedingt durch seine schwere Erkrankung waren in den vergangenen drei Jahren Krankenhausaufenthalte für ihn die Regel. Aber selbst dann steuerte er den Betonpumpendienst Pich vom Krankenbett aus. Denn in der ganzen Zeit hat er sich seine Erkrankung nicht anmerken lassen und schon gar nicht geklagt. Bis vor einiger Zeit ist er mit den mobilen Betonpumpen zu den Baustellen gefahren.

Viele Balver trauern um Pichs Fritz, denn er war ein „feiner Kerl“, wie wir Balver sagen, mit dem die Gespräche sehr viel Spaß machten. Denn er war trotz des schweren familiären Schicksals, das er gemeinsam mit seiner Frau Anneliese teilte, ein Mensch, der stets eine positive Stimmung verbreitete. Nicht zuletzt deshalb wird er eine Lücke hinterlassen, die nicht zu schließen ist. Vor allem nicht in seiner Familie, der unsere Anteilnahme gilt. Richard Elmerhaus

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