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Balve. (R.E.) Als Vorstandsmitglied Mike Kernig und der Leiter Firmenkunden, Bankfachwirt Ralf Neumann heute Nachmittag in der Sparkasse den Mittelstand in Balve beleuchteten, wurde sehr schnell deutlich: In der Hönnestadt Balve ist mit Blick auf das Jahr 2020 nicht mit einer Rezession zu rechnen. Im Gegenteil: „Auch 2020 wird es ein Wachstum geben“, prognostizierte Kernig, der seine Aussage mit der enormen Auslastung der Handwerksbetriebe begründete.

Investitionszurückhaltung und Zukunftsangst lassen nach Meinung der beiden Sparkassen-Mitarbeiter, Kernig und Neumann, die Balver Mittelständler nicht erkennen. Anders die Industrie. Hier sei der Pessimismus etwas größer geworden wegen der Konjunktureintrübung. Der Mittelstand mache sich hingegen mehr Sorgen um den Facharbeitermangel, der nach wie vor vorhanden ist.

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Da die heimischen Betriebe über sehr hohe Rücklagen verfügen, die sich bei 60 Prozent bewegen würden, sah es Kernig als nachteilig an, dass in der Stadt Balve nicht ausreichend Gewerbefläche zur Verfügung stehe, um den Firmen Investitionsmöglichkeiten in einen neuen Standort bieten zu können.

Der Balver Fachhandel trete nach wie vor auf der Stelle. Als Grund dafür sieht er die Onlinehändler, die ihre Umsätze Jahr für Jahr steigern. „Wir werden aber auch weiterhin den Fachhandel unterstützen“, versprach der Bank-Vorstand aus Plettenberg, der ebenso wie Kollege Neumann ein leistungsfähiges Breitbandnetz in Balve vermisst, obwohl es für die positive Entwicklung der Firmen von elementarer Bedeutung sei.

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