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Balve. Die CDU Balve hat drei Baugebiete in der Stadt Balve im Blick. Diese Aussage bringt den UWG-Fraktions-Vorsitzenden Lorenz Schnadt und seine Mitstreiter auf die Palme. In der folgenden Stellungnahme geht er auf Konfrontation zu den Christdemokraten, die nach seiner Meinung das Thema neue Baugebiete verschlafen haben.

„Viel einfacher kann man es sich wahrlich nicht machen, um ein bisschen Aufmerksamkeit vor der Wahl zu bekommen. Drei nichtssagende Zitate vom CDU-Vorstand in typischer Pressesprechermanier, und schon glaubt man, die politischen Versäumnisse der letzten Jahre sind damit vergeben und vergessen.

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Fakt ist: Der mal wieder groß angepriesene Schmandsack kann noch gar nicht bebaut werden, da für die Erschließung notwendige Flächen noch nicht der Stadt gehören. Wann und ob dies überhaupt klappt, steht jedenfalls in den Sternen. Aber man ist sich nicht zu schade, damit zum vierten Male (mehr als 16 Jahre!) bei einer Kommunalwahl Werbung zu machen.

Sich die Hönnewiesen als Erfolg auf die eigene Fahne zu schreiben, ist mindestens unverfroren. Seit etlichen Jahren besteht auf der Fläche Baurecht, und es ist im Wesentlichen Sache des Investors, wie und wann er baut. Vollkommen absurd sind die Ausführungen zum Liboriweg. Das Thema hat die CDU noch nie ernsthaft interessiert. Tatsächlich gibt es seit Jahren zwischen der UWG Balve und interessierten Bürgern, als auch der Stadtverwaltung rege Gespräche, wie die Situation in Garbeck, insbesondere am Liboriweg, verbessert werden kann. Im Ergebnis wurde dann vor einem halben Jahr ein Dortmunder Planungsbüro beauftragt, Möglichkeiten der Bebauung zu prüfen und vorzuschlagen. Alleine wegen Corona liegt das Ergebnis leider noch nicht vor. Jetzt so zu tun, als wenn man selber etwas auf den Weg gebracht hätte, und sich damit noch zu brüsten, ist unerhört!

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Und wenn sich Herr Sauer zitieren lässt: “Wir sind sicher: In Balve lebt man gerne, und wir haben tolle Bedingungen für Kinder und Familien. …uns ist dieses Thema seit Jahren ein wichtiges Anliegen“, dann soll er bitte mal erklären, warum wir in Balve viel zu wenige Kindergartenplätze haben, die U-3 Betreuung auf dem kreisweit niedrigstem Stand ist, wobei der Märkische Kreis zu den Schlusslichtern des Landes gehört, warum die Realschule geschlossen werden sollte und warum wir seit Jahren nicht einen Quadratmeter Gewerbefläche neu entwickelt haben“. Lorenz Schnadt, UWG Balve

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