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Beckum. (R.E.) Sechs Monate lang wurde die Katholische Kirche St. Nikolaus Beckum renoviert. Am Sonntag feierte Pastor Wilhelm Grothe erstmals wieder eine Hl. Messe mit den Gläubigen in dem vertrauten Gebäude. Gleich zu Beginn ließ er die 35 Besucher wissen: „Es tut uns gut, wieder hier eine Hl. Messe feiern zu können. Wir alle haben uns darauf gefreut. Deshalb gilt unser Dank denjenigen, die sich dafür verwandt haben, dass unsere Kirche in neuem Glanz erscheint“, sagte der Geistliche und segnete erst einmal das Weihwasser, das durch die Corona-Pandemie nicht mehr in der Kirche vorhanden war. „Das geweihte Wasser soll uns an unsere Taufe erinnern.“

Das Weihwasser benötigte Pastor Wilhelm Grothe wenig später, um den neuen Ambo zu segnen. Das Zweite Vatikanische Konzil hatte noch einmal betont, wie wichtig das Wort Gottes im Gottesdienst ist. Um das zu unterstreichen, wurde in den Kirchen nach der Liturgiereform von 1970 im Altarraum wieder ein Ambo (vom griechischen Wort für „hinaufsteigen“) aufgestellt, der auch besonders verziert und geschmückt wird.

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Oft hat er auch architektonisch einen sichtbaren Bezug zum Altar. Der „Tisch des Wortes“ und der „Tisch des Mahles“ gehören zusammen, sind aber nicht identisch. Heute findet sich in der Regel in den Kirchen ein einziger Ambo, von dem aus die Schriftlesungen, der Antwortpsalm, der österliche Lobgesang („Exsultet“) sowie die Predigt und die Fürbitten vorgetragen werden. Hier findet die zentrale Verkündigung des Wortes Gottes statt, so war es auch am Sonntag in Beckum. Hier einige Bilder vom ersten Gottesdienst nach der Renovierung.

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