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Balve/Neuenrade. Ein Mitglied des Hundevereins Balve hat der Hönne-Zeitung seine Stellungnahme zu unserem Bericht über die Außerordentliche Mitgliederversammlung des Schäferhundevereins Balve am Samstagabend zukommen lassen. Da er uns in einem sehr langen Telefongespräch mitteilte, dass er befürchtet, vom Vorstand gekündigt zu werden, wenn er seine Meinung öffentlich kundtut, drucken wir seine Stellungnahme ohne Namensnennung ab. Hier seine Ausführungen, die sich kritisch mit dem Vorstand und vor allem Schriftführerin Rosemarie Günzel beschäftigen.:

„Bereits Anfang des Jahres wurde eine Ausbildersitzung einberufen, und zwar durch mehrere Trainer der Hundefreunde Balve, denn die Trainer wollten nicht mehr mit Rosemarie Günzel zusammen trainieren. Zu dieser Versammlung ist Frau Günzel nie erschienen. Dort hätte alles geklärt werden können. Stattdessen wurden die Trainer in der Versammlung beschimpft. Daraufhin haben drei Trainer der Hundefreunde direkt ihr Amt niedergelegt, und Frau Funke wurde als Ausbildungswartin freigestellt. Somit standen vier Trainer weniger zur Verfügung. Erst als unsere Beschwerden nicht gehört wurden, und Frau Funke immer mehr gemobbt wurde durch den Vorstand haben wir uns entschlossen, ein Minderheitsbegehren zu starten, um in einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung die Missstände im Verein aufzuzeigen.

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Daraufhin wurden zwei Trainer extra eingestellt, die letztes Jahr von Frau Günzel aus dem Verein gemobbt worden waren und selbst gekündigt hatten, um zwei Trainern, die ihre Arbeit ruhen ließen, zu kündigen. Im Verlauf der Auseinandersetzung verließ dann noch ein Trainer den Verein wegen des Vorstands. Eine feindliche Übernahme ist das in keinem Fall, sondern das Recht der Mitglieder, ihren Vorstand selber zu bestimmen.

Die Jahreshauptversammlung gab es auch nur bei der Ortsgruppe des Schäferhundevereins und nicht bei den Hundefreunden Balve, da dort das Abstimmungsergebnis anders ausgesehen hätte. Ich finde es schade, dass sich die Leute nicht einmal in der Hauptversammlung verteidigen dürfen, so dass nur die Vorstandsseite gehört wird. Aber das ist typisch für den momentanen Zustand der Hundefreunde Balve. Der Verein ist weiterhin gespalten. Die Kündigungen und Entlassungen von Mitgliedern werden bis zur nächsten JHV der Hundefreunde Balve weitergehen“.

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