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Balve. (R.E./e.B.) Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde St. Blasius Balve, der mit sehr viel Herzblut das Umfeld der Piuskapelle so hergerichtet hat, das es eine Oase der Ruhe und Schönheit ist, ärgert sich maßlos über jene Zeitgenossen, die sich rücksichtslos auf dem Gelände verhalten. Jetzt reagieren die Kirchenvertreter mit Wut im Bauch. Sie werden ihr Hausrecht voll ausschöpfen und die uneinsichtigen jungen Leute vom Gelände (Bild) vertreiben, wenn es sein muss, auch mit Hilfe der Polizei.

Immer wieder das gleich Bild. Vorzugsweise an Wochenenden, so der Kirchenvorstand, veranstalten Jugendliche Saufgelage an der Piuskapelle und hinterlassen Berge von Müll. So auch an diesem Wochenende, wo sich Mitglieder des Kirchenvorstandes geradezu traditionell zum Arbeitseinsatz einfanden, um dutzendweise Schnaps- und Bierflaschen, Scherben, Getränkedosen und jede Menge Plastikmüll aus den Grünanlagen aufzusammeln. Hunderte von Kippen werden im Kies entsorgt und Erbrochenes sorgt für zusätzlichen Ärger.

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„Der Platz an der Balver Piuskapelle zählt zu den schönsten in Balve“, so Ludger Terbrüggen vom Kirchenvorstand. „Wir  haben uns viel Mühe gegeben, den Platz für die Menschen schön herzurichten, doch durch das asoziale Verhalten einiger Weniger müssen wir nun reagieren.“ Angedacht ist ein ganzes Bündel von Maßnahmen, über die derzeit beraten wird. Terbrüggen betont: „Wir haben großes Verständnis, wenn sich die Jugendlichen hier oben treffen, da geeignete Treffs in Balve, zumal in Corona-Zeiten, sehr begrenzt sind. Die meisten zeigen sich im Gespräch auch einsichtig. Da sich aber leider immer mehr Jugendlich daneben benehmen und ihre Hinterlassenschaften anderen überlassen, finden künftig Veranstaltungen nur noch mit unserer Genehmigung statt. Bei spontanen Gelagen werden wir konsequent von unserem Hausrecht als Vorstand der Kirchengemeinde Gebrauch machen, und den Platz räumen lassen. Das gilt leider in zunehmenden Maße auch für den Park an der Kirche.“

Im letzten Jahr wurden Teile der Außenwand der Piuskapelle sowie die davor stehende Bank mit Graffiti besprüht und neu installierte Lampen wurde aus ihren Verankerungen gerissen und zerstört.

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