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Volkringhausen. (R.E.) In Volkringhausen sorgen sich etliche Bürger beim Blick von der Brücke in die Hönne um die Fische. „Bei uns liegen tote Fische in den Pfützen, denn die Hönne führt so gut wie keinen Tropfen Wasser mehr“, ließ eine Bewohnerin von Volkringhausen unsere Zeitung wissen.

Nach dem dritten heißen und niederschlagsarmen Sommer ist die Hönne fast zugewachsen. „So eine Trockenheit wie heuer gab es seit 2003 nicht mehr. Auch damals hatten wir ein Fischsterben. Die Katzen sind in die Hönne gelaufen und haben die toten Fische gefressen“, sagte uns eine Volkringhauser, der seit 34 Jahren in unmittelbarer Nähe des Flusses wohnt.

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Derzeit deutet alles darauf hin, dass das aktuelle Fischsterben in der Hönne darauf zurückzuführen ist, dass sie im Bereich von Volkringhausen nur noch einige Pfützen aufweist, in die die Fische geschwommen sind. „Dass sie dennoch verendet sind, liegt am Sauerstoffmangel“, so der Anlieger, der allerdings schon vor geraumer Zeit festgestellt hat, dass die Forellen weniger geworden sind. Als Ursache dafür sieht er die Fischtreppe, die im Bereich der Rheinkalk gebaut wurde. Damals soll ein Baufahrzeug Monate im Wasser gestanden sein, so dass die Fische nicht mehr die Hönne rauf geschwommen sind, wie dies in all den Jahren der Fall war.

Wie es im Detail um die Hönne-Fische bestellt ist, muss das Gewässeramt des Märkischen Kreises herausfinden. Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung sollte sich am Mittwoch die Hönne ansehen, ließ uns der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Michael Bathe, am Telefon wissen. Ob er wirklich in Volkringhausen war, wissen wir nicht. Denn wieder einmal gab es keine Rückmeldung aus dem Rathaus, obwohl wir auch im Interesse der Volkringhauser Bürger um Auskunft gebeten hatten. Hier einige Bilder von der ausgetrockneten Hönne:

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