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Die CDU Ortsunion Langenholthausen ist nur noch ein Schatten vergangener Tage. Beispiel dafür, dass es bei den Christdemokraten nicht wirklich rund läuft, ist die Beteiligung an der öffentlichen Vorstandssitzung am heutigen Abend im Seminarraum der SoKoLa.de. Lediglich neun Damen und Herren aus L.A. fanden sich ein, um die Kommunalwahl 2020 Revue passieren zu lassen und sich mit der Zukunft des Dorfes zu beschäftigen.

Dass die Resonanz am heutigen Abend geradezu erschreckend gering war, führte der neue Vorsitzende der CDU Ortsunion Tobias Müller auch darauf zurück, dass die Partei, die bis vor wenigen Monaten von Guido Grote geführt wurde, total abgetaucht ist. Kaum Vorstandssitzungen und auch an Bürgerversammlungen konnte sich niemand der Anwesenden erinnern. „Wir haben in der Vergangenheit sehr wenig unternommen. Deshalb wird es Zeit, dass wir wieder Bewegung in die CDU Ortsunion Langenholthausen bringen“, übte der Vorstands-Vorsitzende Müller Selbstkritik. Sicherlich auch vor dem Hintergrund, dass es den Christdemokraten aus L.A. im Gegensatz zu den CDUlern aus anderen Stadtteilen bis heute nicht gelungen, einen Ortsvorsteher oder eine Ortsvorsteherin zu benennen.

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Dass in Langenholthausen die Chemie zwischen den Vereinen nicht wirklich stimmt, wurde am Mittwochabend ebenfalls beklagt. Es sei Sand im Getriebe, da sich einige Vereine abgrenzen würden, lautete der Vorwurf. Wenn es wirklich so ist, dann sollten die Vereins-Vorstände während der Sitzung des Vereinsforums am Montag, 2. November, die Thematik unbedingt diskutieren. Zuvor wäre jedoch zu klären, wie es mit dem Vereinsforum weiter geht. Denn es muss ein neuer Vorsitzender oder eine neue Vorsitzende gefunden werden, da die jetzige Ortsvorsteherin nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung steht. Richard Elmerhaus

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