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Balve. (R.E.) „Das ist eine ganz, ganz üble Aktion“, sagte uns eine Hönnestädterin, die von „Brielle Roman“, so nennt er sich in seiner E-Mail, erpresst wurde, und zwar mit einem Sex-Video, das er im Internet und den sozialen Medien veröffentlichen wollte.

Um die Balverin unter Druck zu setzen, ging er auf Einzelheiten seines Sex-Videos ein, das er umgehend öffentlich machen werde. „Wenn Sie dies verhindern wollen, überweisen Sie 1.000 US-Dollar auf das von mir angegebene Konto“, drohte der Mann der Balverin, die eine E-Mail erhielt, in der er sich als Hacker bezeichnete, der die volle Kontrolle über ihre persönlichen Daten und ihr Korrespondenz habe. „Sobald ich die Zahlung erhalten habe, werde ich das Video löschen und Sie werden nie wieder von mir hören. Ich gebe Ihnen 50 Stunden zur Bezahlung“, so der Erpresser, der allerdings bei der Hönnestädterin auf Granit gebissen hatte.

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„Ich habe sofort mit meiner Tochter, die bei der Polizei ist, gesprochen. Sie hat mir geraten, sofort ihre Kollegen im Märkischen Kreis anzurufen. Obwohl ich keinen Cent gezahlt habe, hat sich der Mann nicht mehr bei mir gemeldet.“ So war es auch bei Charly Grote. Er erhielt vor geraumer Zeit ebenfalls eine Erpresser-Mail. Auch in der ging es um ein Sex-Video, das veröffentlicht werde, sollte er nicht zahlen. „Ich habe die Mail gelöscht und nichts mehr gehört“, sagte der Goldbäcker aus Langenholthausen unserer Zeitung. Die Hönnestädterin rät allen, die per Mail erpresst werden, sich sofort an die Polizei zu wenden.

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