Menden. Die Feuerwehr Menden ist am gestrigen Abend gegen 20 Uhr mit den Löschzügen Wache und Mitte zur Wilhelmstraße ausgerückt. Ein aufmerksamer Nachbar hatte zuvor eine deutliche Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde das Gebäude umgehend geräumt, während ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung vorging.

Im Keller stießen die Einsatzkräfte auf einen Holzkohlegrill, der als Ursache für die Verrauchung identifiziert werden konnte. Der Grill wurde ins Freie gebracht und das Gebäude anschließend intensiv gelüftet. Nachdem alle Bereiche kontrolliert und rauchfrei waren, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzte gab es nicht. Die Feuerwehr Menden war mit rund 25 Einsatzkräften etwa 30 Minuten im Einsatz.

Die Polizei schreibt dazu: Angeblich um zu heizen, hat ein 49-jähriger Mann am Samstag gegen 20 Uhr im Keller eines Mehrfamilienhauses einen Holzkohlegrill angezündet. Das führte zu entsprechendem Rauch und rief Feuerwehr und Polizei auf den Plan. Der 49-Jährige wurde auf Veranlassung des Ordnungsamtes und nach einer Untersuchung durch einen Arzt in eine Klinik zwangseingewiesen.