Das Whiteboard ist für die Teamarbeit wichtig. Daher schaffte Bürgermeister Volker Klüter dies sofort an. Fotos: Karsten Sprawe

Neuenrade. Vor fast drei Monaten hat Volker Klüter das Amt des Bürgermeisters von Antonius Wiesemann übernommen und das Büro dazu. Grund genug, um einmal nachzufragen, ob das neue Stadtoberhaupt schon in seinem „neuen“ Wohnzimmer angekommen ist.
Eine Frage, die Klüter spontan bejaht, dabei aber betont, nicht wirklich viel verändert zu haben.
Zwei neue Bilder hat er aufgehängt und das Hochprozentige für besondere Gäste ist nun in einem Schrank verschwunden. Für etwas Gemütlichkeit im Büro, in dem eher eine gerade und funktionelle Line vorherrscht, hat seine Frau mit ein paar Topfpflanzen gesorgt. Das war es aber auch schon.
Mehr Veränderungen wurden vom neuen Hausherren nicht vorgenommen. Auch die Ausstattung rund um die Besprechungsecke ist geblieben, da Volker Klüter das alte Mobiliar liebt, weil es nach seinem Empfinden Charme besitzt.
Neu und nicht zu übersehen ist aber ein Whiteboard, welches der Bürgermeister im Rahmen der Digitalisierung seines Büros angeschafft hat. Dabei handelt es sich um einen großen Bildschirm, der multimedial genutzt werden kann. Eine sinnvolle Einrichtung, vor allem, wenn während einer Besprechung zum Beispiel Plakatentwürfe gestaltet werden.

An seinem Schreibtisch erledigt Volker Klüter einen Teil seiner Arbeit als Bürgermeister. Hier ist der Ort, an dem er Ideen für Bürgerprojekte entwickelt. Gedanklich in Planung ist etwa eine italienische Nacht auf dem Bürgermeister Schmerbeck Platz.Sprawe

In seinem Dienstraum fühlt sich Klüter rundum wohl, was auch wichtig ist, schließlich schätzt er seine Wochenarbeitszeit inklusive Außentermine auf bis zu 70 Stunden und das durchaus an sieben Tagen. Nebenher lässt es sich das Stadtoberhaupt nicht nehmen seinem Hobby, dem Fußball, aktiv beim SSV Küntrop nachzugehen. „Das will ich auch beibehalten“, so die klare Aussage, was ebenfalls für seinen Urlaub gilt, der „durchgezogen“ wird.
Im Allgemeinen sieht sich Volker Klüter in seiner neuen Aufgabe angekommen und im Vergleich zu seiner vorherigen Tätigkeit kann er trotz der langen Arbeitstage nur Vorzüge im Bürgermeisteramt sehen. Während er bisher seine Familie oft nur an Wochenenden zu Gesicht bekam, weiß Klüter, dass er, wenn auch mal spät, in jedem Fall am Abend nach Hause kommt. sp