Markus Köster (links), Beiratsmitglied der Balver Schützenbruderschaft und Mitarbeiter bei Westenergie; Jasmin Hennecke, Mitarbeiterin bei Westnetz und Thomas Scholz (rechts), Geschäftsführer der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft, engagierten sich im besonderen Maße für diese durchaus wichtige Anschaffung.  Foto: Aleksandra Mösta

Balve. Nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Sicherheit aller Menschen liegen sowohl der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Balve, als auch dem Team der Westenergie sehr am Herzen. Nachdem im vergangenen Jahr ein Mitglied der Alten Herren einen Herzinfakt in der Fußballkabine erlitten hat, stand für die Balver Vereine schnell fest, dass gerade stark besuchte Orte für den Notfall aufgestockt werden sollten. Somit wurde an der Balver Höhle, welche jährlich von rund 30.000 Gästen besucht wird, ein Defibrillator angebracht.

Um diese sinnvolle Investition zu tätigen, übernahm die Westenergie mit einem großzügigen Sponsoring zwei Drittel der Kosten – während die Schützenbruderschaft nur noch 700 Euro zusteuern musste, deckten sie die restliche Summe der 2250 Euro Gesamtkosten ab. Und dafür war der Verein nach den zahlreichen Ausgaben aufgrund vergangener Vorfälle und Vandalismus in der Balver Höhle sehr dankbar.

Auch der professionelle und reibungslose Ablauf des Sponsorings bleibt Thomas Scholz, dem Geschäftsführer der Schützenschaar, sehr gut in Erinnerung. Ein großes Dankeschön galt an dieser Stelle auch Julian Krämer, welcher bei dem Roten Kreuz eine leitende Position einnimmt und für die Geräte zuständig ist. Er vollzog nicht nur eine ausführliche Beratung bezüglich der Auswahl des Gerätes, sondern möchte künftig auch Lehrgänge zu der richtigen Verwendung und Nutzung des Defibrillators anbieten. Da der Festspielverein bei rund 40 Prozent der Veranstaltungen, sowohl als Veranstalter, als auch als Verkäufer und Unterstützer, anwesend ist, sollte dieser auf jeden Fall eine Schulung in Anspruch nehmen und durchführen.

Auch im Schützenheim soll es bald die Möglichkeit geben, sich für einen derartigen Lehrgang anzumelden. Allerdings sollten auch Laien im Notfall dazu in der Lage sein ihre Hemmschwelle zu überwinden und richtig zu handeln. Um dies möglichst gelingsicher zu gewährleisten, kann das neue Gerät sogar mit den Anwesenden sprechen, Anweisungen geben und mittels eines EKGs erkennen, ob und was genau getan werden muss.

Da der Platz rund um die Balver Höhle gerade während der zahlreichen Festivals, aber auch in der Schützenfest-Saison gut gefüllt ist, musste die neue Gerätschaft gut zugänglich, aber auch sichtbar angebracht werden – somit bot sich die Wand des Schützenheims, welche in Richtung Höhle zeigt, gut an.

Aufgrund der großzügigen Spende durch die Energiedienstleister Westenergie konnte die St.-Sebastian-Schützenbruderschaft sich sogar noch einen Defibrillator in der Sebastiansklause anschaffen. Auch hier schien dies eine sinnvolle Investition zu sein, da in der Gemeinschaft einige Mitglieder der älteren Generationen vorzufinden sind. AM