Neuenrade. Das Gertrüdchen 2026 ist Geschichte und wird auch in Sachen Wetter lange in Erinnerung bleiben. Schließlich ging es nicht nur bei vielen Fahrgeschäften auf und ab. So mancher Fan der traditionsreichen Veranstaltung wird sicher mit Spannung in den Tagen zuvor auf die Wetterkarte geschaut haben. Und die Meteorologen, die zum Start am Freitagnachmittag Regen und Kälte prophezeit hatten sollten richtig liegen. Knapp zwei eine halbe Stunde vor dem Start um 15 Uhr öffnete der Himmel seine Schleuse.

Etwas entspannter aber dennoch ungemütlich zeigte sich der Samstag, an dem der Peitschenknall des Bürgermeisters immer ein Ritual ist, welches Volker Klüter erstmals vollziehen durfte. Doch was ein echter Neuenrader ist, den kann weder Wind noch Regen von einem, Besuch seines Gertrüdchens abhalten.

Das zeigte sich deutlich am heimischen Partyvolk, das an beiden Abenden sowohl die Passage als auch das Zelt der Pfadfinder belagerte. Alles unter der Aufsicht von reichlich Security. Neben bekannten und neuen Fahrgeschäften stand gerade der Sonntagnachmittag mit einer Kinderdisco im Zelt hoch im Kurs. Hier spielte auch das Wetter bestens mit und zog Familien auf den Platz.

Nach dem Gertrüdchen ist aber auch vor dem Gertrüdchen. Wie Sabine Rogoli vom Ordnungsamt und seit Jahrzehnten mit der Planung des Volksfestes betraut in einem früheren Gespräch verriet, starten schon im Sommer die Vorbereitungen für das nächste Jahr.   sp