Beckum. Am Mittwochabend kam die Beckumer Dorfgemeinschaft zusammen, um sich über aktuelle Projekte, geplante Baumaßnahmen und das Dorfleben zu beraten.

Ein zentrales Thema waren die Verbesserungen im öffentlichen Raum. Am Friedhof beispielsweise wurde am oberen Ende eine neue Wasserzapfstelle installiert. Zudem ist geplant, die Türen der Friedhofskapelle zu renovieren, allerdings fehlen dazu derzeit die finanziellen Mittel.

Auch am „Ofen“ in der Dorfmitte hat sich einiges getan: Eine neue Treppe sorgt für einen besseren Zugang und die Rasenfläche wurde mit Rasengittersteinen befestigt, sodass die Fläche nun von allen Bürgern genutzt werden kann.

Besonders erfreulich ist auch das Engagement der Jugend: Dank einer Initiative von Jugendlichen und der Unterstützung privater Spenden konnte ein neuer Bikepark, neben dem „Bolzplatz“ im Volkringhauser Weg errichtet werden.

Auch für die kleinen Dorfbewohner gibt es gute Nachrichten: Der Waldspielplatz, der vom Förderverein der Kita betreut wird, soll über das „Leader“-Programm gefördert werden. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 20.000 €. 

Um auch die Sicherheit im Dorf konstant zu erhöhen, sind verschiedene verkehrsberuhigende Maßnahmen geplant. An der Kirchentreppe soll ein neuer Fußgängerüberweg errichtet werden, sodass auch den Grundschul- und Kindergartenkinder ein sicherer Nachhauseweg gewährleistet werden kann. In engen Straßenbereichen sind außerdem Betonanpflanzungen vorgesehen, um die Geschwindigkeiten zu regulieren und zu reduzieren. Zur Kontrolle der Geschwindigkeit sollen zudem vier Anzeigetafeln aufgestellt werden. Nach Ostern wird außerdem die Fahrbahndecke am Musikheim erneuert, um auch dort ein angenehmeres Verkehrsgeschehen zu ermöglichen. 

An der St.-Nikolaus-Grundschule steht die Genehmigung für die Feuerschutztreppe noch aus, die finanziellen Mittel hierfür sind jedoch bereits im diesjährigen Haushalt eingeplant.

Gute Neuigkeiten gibt es auch für die OGS, welche derzeit in die letzten Bauzüge geht. Schon nach den Sommerferien sollen die ersten Kinder das neue Gebäude beziehen können. Dies wird auch die „Nikolausstube“ entlasten und den Vereinen mehr Platz bieten. 

Ein großes Thema bleibt zudem der Steinbruch Hertin. Hier müssen ca. 40.000 Tonnen Material abtransportiert werden, was ein Verkehrsaufkommen von etwa 70 LKWs pro Tag bedeuten würde. Auch für eine geplante Erweiterung fand bereits ein Scoping-Termin statt – künftig sollen Erschütterungen, Staub und Lärm bei Sprengungen genau gemessen werden. 

Nicht zuletzt bleibt auch das soziale Gefüge im Dorf stark. Nicht nur die „Dorfkümmerer“ sind gut organisiert, sondern auch die Dorfentwickler wurden im Januar das erste Mal einberufen, sodass die Organisation, Sauberkeit und der zwischenmenschliche Zusammenhalt in jedem Fall zukunftssicher sind.

Außerdem haben die Beckumer auch gemeinsam einige Feierlichkeiten in naher Zukunft geplant. Am ersten Mai soll nicht nur die traditionelle Maifeier in der Dorfmitte stattfinden, sondern im Zuge dessen soll auch das Kinderschützenfest wieder zelebriert werden. Nicht zuletzt freuen die sportlichen Dorfbewohner sich auch schon auf das Stadtradeln, welches sie in den vergangenen Jahren immer mit großem Erfolg gemeistert haben.

Das Protokoll zeigt schlussendlich, dass das Dorf zusammen wächst und gezielt in die Lebensqualität aller Generationen investiert. AM