Der Vorstand der BalWer..  Foto: privat

Balve. Heiß diskutiert wurde bei der Jahreshauptversammlung der Balver Werbegemeinschaft (BalWer). Nach der Totenehrung, bei der besonders den verstorbenen Mitgliedern Franz Gercken und Harry Zabel gedacht wurde, erging ein Antrag an die Versammlung das Thema „Balver Stadtfest“ mit auf die Agenda zu nehmen.
Eine bereits in der Einladung angekündigte Satzungsänderung gibt dem Verein künftig die Möglichkeit die Anzahl der Beisitzer von vormals vier flexibel zu gestalten. Von dieser Möglichkeit wurde auch gleich Gebrauch gemacht, indem Jonas Korbel als neuer Beisitzer gewählt wurde. Außerdem wurde bei den Wahlen Vorsitzender Daniel Pütz, Beisitzer Alexander Jedowski, Schriftführerin Sandra Lüngen und Beisitzerin Franziska Bathe im Amt bestätigt.
Für den Adventszauber wurde eine generell positive Bilanz gezogen. Der Vorschlag künftig nur partiell Hackschnitzel auf dem Drostenplatz zu verteilen wurde einstimmig abgelehnt. Die hohen Kosten der Veranstaltung konnten durch den Einsatz ehrenamtlicher Helfer reduziert werden.
Weitere Sponsoren für Betrieb des E-Autos werden gesucht
Hohe Kosten verursacht auch das Carsharing. Nach fünf Jahren steht das Projekt auf dem Prüfstand. Die Versammlung beschloss, dass künftig noch ein Auto in Balve zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung stehen wird. Durch die Gewinnung weiterer Sponsoren sollen die Kosten nach Möglichkeit für den Verein gering gehalten werden.
In den fünf Jahren wurden insgesamt 50.000 Kilometer in etwa 1000 Fahrten zurückgelegt. Generell bleibt die Nutzung von zwei Fahrzeugen hinter den Erwartungen zurück, eines wird den Bedarf abdecken können. Der frei werdende Ladeplatz soll künftig öffentlich genutzt werden können.
Kleinförderprojekt soll beantragt werden für neue Markthütten
Den Vorschlag über eine Kleinprojektförderung eine mobile Bühne anzuschaffen, konnte Vorsitzender Daniel Pütz nicht durch die Versammlung bringen. Idee war es durch eine eigene Bühne die Kosten beim Weihnachtsmarkt zu reduzieren und die Bühne auch anderen Vereinen in Balve zur Verfügung zu stellen. Wohl aber sollen neue Markthütten angeschafft und durch einen Antrag auf Bezuschussung unterstützt werden. Durch die Bauweise sollen mit Blick auf steigende Dieselpreise Logistikkosten eingespart werden.
Das Thema Stadtfest, das wegen der städtischen Haushaltslage zunächst abgesagt wurde, sorgte für kontroverse Diskussionen. Der Vorschlag wieder einen Arbeitskreis einzurichten, um eine Alternativveranstaltung in den stadtfestfreien Jahren bis 2030 auszuarbeiten wurde zwar mehrheitlich angenommen, allerdings gab es Bedenken, dass diese Aufgabe den Verein personell überfordern könnte.
Der Happy Einkaufstag, der bislang vom Stadtmarketing, das sich in Auflösung befindet, organisiert wurde, soll auch 2026 am Freitag vor der Balver Schützenfest stattfinden.