Balve. Während die Balverinnen und Balver am warmen Ofen sitzen, schwitzt Stephan Koch in Messidan in Ghana bei der Pflege des „Balver Waldes“. Es ist doch mehr Arbeit, als er sich das gedacht hatte. Der „Balver Wald“ entsteht auch mit Spenden aus der Stadt Balve. Hier aber ein Bericht vom Nikolaus von Messidan.
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Es ist ja noch gar nicht Weihnachten, erst Ende November, als ich diese Zeilen schreibe, aber ich will die Gelegenheit nicht versäumen Euch in der Dezember-Ausgabe der HÖNNE-ZEITUNG zu grüßen.
Die Kinder im Dorf wollen immer Biskuits von mir haben, besonders vor Weihnachten. Und ich hab irgendwann gesagt: „Hey, ich bin doch nicht Father Christmas!“ Das fanden alle sehr lustig. Und als dann das Äffchen zu uns kam, kannte bald jedes Kind auch ihren Namen und schon von weitem grüßten sie uns: „Stephanie, Stephanie!“
Hier Grüßt nun der Father Christmas, der Nikolaus von Messidan mit Ruprecht auf der Schulter. (Ruprecht lässt sich nicht gern fotografieren und ist etwas bockig.)

Erst sollte das Äffchen Stephan heißen, weil wir beide so schnell ein Herz und eine Seele waren. Dann stellten wir fest, dass es ja gar kein Kränchen hat und haben es kurzerhand in Stephanie umbenannt. Leider wurde Stephie mit der Zeit immer ruppiger. Sie wollte durch die Bäume springen und mit anderen Äffchen zusammen herumturnen. Sie wurde immer unfreundlicher, nicht allerdings zu mir, und hat sich einen Spaß daraus gemacht, die Kinder zu erschrecken. Wir mussten sie schließlich von einem Freund zu einem Tierschutzverein bringen lassen. Die Leute wollten sie weit draußen irgendwo im Wald aussetzen.
Nun muss Nikolaus wieder allein durch den Wald stapfen.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Advent und Weihnachten und Neujahr mit viel Schnee und ein gutes Neues Jahr 2026.
Nur kurze Zeit spielte Stephie den Ruprecht






