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Balve. (R.E.) Wenn der Vorstand des Balver Fachhandels am Montagabend mit allem gerechnet hat, damit aber nicht. Denn ausgerechnet Irene Grote und Sebastian Richter, die sich sehr stark für die Belange des Handels engagieren, übten knallharte Kritik an der Führungsriege, die sich von den beiden den Spiegel vorhalten lassen musste.

Vor allem die Chefin des Schuhhauses Schneider ließ kein gutes Haar am Vorstand, der nach ihrer Meinung nicht in der Lage ist, Projekte frühzeitig zu planen. Da sie diese Erfahrung seit Jahren mache, sei bei ihr die Luft raus. „Mir ist es egal, was der Balver Fachhandel macht, denn es ist ja ohnehin alles eingeschlafen. Es ist einfach nur noch traurig mit anzusehen, wie unsere Gemeinschaft mehr und mehr schrumpft“, attackierte die Schuhhändlerin, die sich ebenso wie Sebastian Richter große Sorgen um den Balver Fachhandel macht.

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Dass auch am Montagabend fast mehr Amtsträger als Mitglieder an der Versammlung im Restaurant Balver Höhle präsent waren, führt Irene Grote auf den Frust der Mitglieder zurück. „Die Leute werden nicht mehr mitgenommen. Hier kocht jeder sein eigenes Süppchen. Und genau das brauche ich nicht. Ich kann mich auch woanders ausleben“, watschte die Fachhändlerin die zur Säule erstarrte Führungsriege ab.

 

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