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Balve. (R.E.) Der 38. Balver Wandertag begann für den 1. Vorsitzenden der SGV-Abteilung Balve, Frank („Wassi“) Wassmuth, mit starkem Herzklopfen. Ursache für sein Herzrasen waren der mächtige Sturm und die damit verbundene Gefahr für die Wanderer beim Durchschreiten der heimischen Wälder. „Wenn der Sturm am Sonntagmorgen so stark gewesen wäre wie im Wetterbericht angekündigt, hätten wir unseren Wandertag abgesagt, um keinen Menschen zu gefährden“, sagt der SGV-Chef.

Am Nachmittag freute sich „Wassi“ Wassmuth darüber, dass alle 255 Wanderinnen und Wanderer nach dem Genuss der Natur unbeschadet das Wanderheim erreicht hatten, um sich sodann vom großartigen SGV-Serviceteam bewirten zu lassen. Unter anderem mit 180 Liter Erbsensuppe, die trotz der prächtigen Bratwurst und des großen Kuchenbuffets wieder einmal der Renner war.

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Unter den Wanderinnen und Wanderern waren abermals zahlreiche Gäste aus den umliegenden Städten. So beispielsweise vom SGV Hemer, seit Jahren mit dem SGV Balve freundschaftlich verbunden. „Wir sind heute auch mit unserer Krabbelgruppe hier“, scherzte ein älterer Wanderer aus Hemer, der sich mit seiner Gruppe auf die 14 km lange Strecke gemacht hatte und sich an der Krähenbrinkehütte in Langscheid stärken konnte.

Die Hemeraner waren ebenso von der Streckenführung angetan wie Frank und Lukas Busche aus Beckum (BILD) von der Langstrecke. Mit Verpflegung im Rucksack hatten sich Vater und Sohn auf die 22-km-Distanz gemacht und nach vier Stunden das Ziel (SGV-Wanderheim) erreicht. Um den Durst zu löschen, gönnten sich die strammen Wanderer erst einmal ein Bier. Dabei lobten sie die Langstrecke, die sie unter anderem auf den Sorpesee-Rundweg geführt hatte.

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Die Kurzstrecke über rund 6 Kilometer hatte es in sich. Denn zumeist ging es steil bergauf. Vor allem dort, wo es um den Bereich „Olle Borg“ ging. Hier wurden die Wanderer allerdings mit einem herrlichen Blick in die freie Natur belohnt. Für die Wanderer, die sich für den Wall „Olle Borg“ interessieren, wäre es schön, wenn eine Tafel die Geschichte der alten Burg nach erzählen würde. „Ich glaube, die Stadt Balve plant da etwas“, sagte „Wassi“ Wassmuth im Gespräch mit der HÖNNE-ZEITUNG.

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