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Balve. (P.B.) Schon der Ehrenschuss hatte es in sich, denn der Jungschützenkönig 2018, Markus Köster, holte gleich mal mit dem ersten Treffer die Krone aus dem Kugelfang. Der Auftakt zum Jungschützenkönigsschießen der Balver St.-Sebastian-Schützenbruderschaft hätte spektakulärer nicht sein können.

Im letzten Jahr hatte der „Nachwuchs“ erstmals im „Steinbruch“ seinen Regenten ermittelt, nun soll hier auch in den folgenden Jahren die Veranstaltung durchgeführt werden. DerJungschützen- Vorsitzende Maximilian Fritz freute sich, dass ein entsprechender Rahmen gefunden wurde: „Vorher haben wir unsere Majestäten im kleinen Rahmen ermittelt, hier ist doch alles viel seriöser.“

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Der alte (Markus Köster, li.) und der neue (Niklas Fischer) König der Jungschützen Balve. Foto: Peter Benedickt

Stephan Honert baute den Vogel, Konrad Betten verzierte ihn. Maxi Fritz musste schmunzeln: „Er ist ein Schmuckstück, aber wir werden ihn nun Stück für Stück von der Stange holen.“ Die Bruderschaft unterstützt ihren Nachwuchs, übernimmt die Kosten für die Patronen. Den Aufbau des Zeltes und des Schießstands sowie die Zuständigkeit für Erfrischungen lag in der Verantwortung der jungen Leute.

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Rund 20 Teilnehmer stellten sich bei strömendem Regen dem Wettbewerb unter der Aufsicht von Schießmeister Lutz Errulat. Jeder Treffer wurde bejubelt, jeder gönnte seinem Kameraden den Erfolg. Fachkundige Ratschläge der Marke „Links oben“ oder „Frontal“ wurden untereinander ausgetauscht. Leon Onwe zielte und holte sich mit dem 13. Schuss den Apfel, Jonah Hinkel traf das Zepter.

„Wer bei uns König wird, hat keine Verpflichtungen, nur das Recht, beim Schützenfest mit Anzug in den Reihen des Vorstands und der Ehrengäste beim Umzug mitzumarschieren“, steht kein Druck hinter der Würde. Zudem darf der Balver Regent beim Jungschützenkaiserschießen im Oberen Hönnetal, wenn alle dort gekrönten Häupter ihren Oberregenten ermitteln, mitschießen“, so der Jungschützen-Boss „Maxi“ Fritz.

Dann ging es schnell. Bereits nach dem 46. Schuss konnte Markus Köster die Amtskette an seinen Nachfolger, den Groß- und Außenhandelskaufmann Niklas Fischer, übergeben. Der 21-Jährige war bester Laune. „Halb war es Zufall, halb hab ich es gewollt“, gestand er und freute sich dann auf den Abend im Schützenheim. Denn hier wurde der neue Würdenträge ausgiebig gefeiert.

Der Ehrenschuss kostete den Vogel gleich die Krone: Markus Köster mit seiner Trophäe. Foto: Peter Benedickt

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