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Balve/Neuenrade. (R.E.) Heute morgen wurde er mit offenen Armen von den Gläubigen in der St.-Blasius-Kirche zu Balve empfangen. Gemeint ist Pastor Christian Naton, der aus der Gemeinde Castrop-Rauxel in den Pastoralverbund Balve-Hönnetal wechselte. Der neue Seelsorger wird nämlich nicht nur im Balver Dom Heilige Messen zelebrieren, sondern auch in den anderen Kirchengemeinden innerhalb der Städte Balve und Neuenrade.

Gleich nach seiner ersten Zelebration eines Gottesdienstes in Balve fiel das Urteil der Kirchenbesucher  positiv aus. „Der macht einen sehr sympathischen Eindruck“, so die Kommentare, nach dem Schlusssegen des Geistlichen, der sich bewusst für den Pastoralverbund Balve-Hönnetal entschied und die Balver gleich mit einer tollen Predigt begeisterte.

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„Es waren mehrere Stellen ausgeschrieben, aber ich habe mir meinen neuen Arbeitsplatz mit Bedacht gewählt“, so Pastor Naton, der zwei Gründe für seine Entscheidung anführte im Gespräch mit unserer Zeitung: Er kennt seinen Amtsbruder Andreas Schulte seit vielen Jahren. Überdies sieht er sich ab heute in einem lebendigen Pastoralverbund, in dem attraktive Arbeit geleistet werde. „Auf mich wartet eine reizvolle Aufgabe“, blickt der neue Seelsorger zuversichtlich nach vorn, zumal ihm der Kirchenvorstand, vertreten durch Amtsbruder Andreas Schulte, Jürgen Känzler und Ludger Terbrüggen, die volle Unterstützung des Gremiums, aber auch der Kirchengemeinden in Balve und Neuenrade zugesichert haben.

Während es keine Probleme in der Seelsorger gibt, gestaltet sich der Einzug in seine Wohnung (Am Stadtgraben) schwierig. Denn Vikar Tobias Kiene, der seit einigen Tagen seinen Dienst in Brilon versieht, lebt noch in den Räumen, die für Pastor Naton gedacht sind. Kiene konnte seine Wohnung in Brilon noch nicht beziehen, weil sie noch nicht fertig ist. Er fährt deshalb jeden Tag von Balve ins Hochsauerland.

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Pastor Naton gastiert, so Ludger Terbrüggen, in den nächsten Wochen in der Pension Waltermann. Da sei es so großartig, dass er dort bestimmt nicht mehr weg wolle, scherzte Terbrüggen – und Mia Waltermann, die auch in der St.-Blasius-Kirche war, schmunzelte.

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