Dr. Angelika Heinrich-Grafenkamp, Initiatorin des Café Regenbogen. Fotos: Aleksandra Mösta
Binolen. Bereits seit einem Jahr lädt Dr. Angelika Heinrich-Grafenkamp an jedem dritten Samstag im Monat, von 15 Uhr bis 17 Uhr, in das Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde in Balve ein. Grund dafür ist das von ihr entworfene Konzept des Café Regenbogen, welches nicht nur zu einer besonderen, ungezwungenen Art der Religionsvermittelung dient, sondern auch verschiedenste Kulturen, Sprachen, Geschlechter und Altersgruppen vereinen soll. Dr. Angelika Heinrich-Grafenkamp empfindet es als ihre Berufung in der Gesellschaft für Toleranz, Akzeptanz und Verständnis zu sorgen und Frieden zu stiften. Zudem sollen so auch Fremde mit Offenheit aufeinander zugehen und sich untereinander austauschen und kennenlernen. Auch wenn es mal nicht so viel zu reden gibt, ist mit einem amüsanten Programm und zahlreichen Gesellschaftsspielen dennoch für den gemeinsamen Spaß gesorgt. „Wir lachen viel und man kommt ab von diesem veralteten und steifen Bild der Auslebung der Religion“, erklärt die Initiatorin des Cafés.
Anlässlich der Ausstellung „Werkstatt Bibel mobil“, die vom 29. August bis zum 7. September in den Räumlichkeiten des Bahnhofhauses in Binolen präsentiert wird, fand an diesem Samstag auch das Café Regenbogen dort statt. Neben dem angenehmen Café-Flair konnten die Gäste einen Rundgang rund um das Thema Religion und Bibel machen. Eine Ausstellung, die sich nicht nur mit der Religion in den verschiedensten Ländern und Sprachen befasst, sondern auch veranschaulicht, wie Interessenten und besonders auch Kinder verschiedenster Altersgruppen ein Interesse für die Bibel und Religion entwickeln können.
Wer nun also neugierig geworden ist und sich auch für das Christentum interessiert, sollte keine Mühen scheuen und sowohl das Café Regenbogen, als auch die Ausstellung „Werkstatt Bibel mobil“ bis zum 7. September besuchen. AM



