Garbeck. Der Bahnübergang an der Langenholthausener Straße wird zugemacht. Diese überraschende Nachricht konnte Bürgermeister Hubertus Mühling in der vergangenen Ratssitzung geben. Laut einem Planfestellungsbeschluss für Garbeck, der etwa 15 bis 20 Jahre her ist, so genau konnte sich der Bürgermeister nicht festlegen, soll der Bahnübergang geschlossen werden.
Das bedeutet, dass dort in naher Zukunft kein Autoverkehr mehr stattfinden wird. Allerdings, so heißt es weiter, bleibe der Übergang für Fußgänger und Radfahrer weiterhin geöffnet. Der Märkische Kreis wird daher in naher Zukunft in Abstimmung mit der Bahn die Arbeiten vornehmen. „Ich habe es nicht mehr für möglich gehalten, dass sich noch irgendjemand an diesen Beschluss erinnerte“, so der Bürgermeister.
Ob die Garbecker auch heute noch so begeistert sein werden über die Schließung, bleibt dahingestellt. Fakt ist aber, dass die Zufahrt dann nur noch über den Kreisel nach Garbeck erfolgt und die Lastwagen, wollen sie zu den Gewerbebetrieben an der Langenholthausener Straße, einige Kurven mehr fahren müssen. kr




