Balve. Geldanlage muss nicht kompliziert sein! Gerade Frauen sind oft von Altersarmut betroffen. Handeln heißt hier vorbeugen, und in diesem Sinne möchten die Katholische Frauengemeinschaft Balve (kfd) und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Balve, Steffie Friske, beim ersten Schritt in die finanzielle Unabhängigkeit helfen.  Wie Frauen sich hier selbstbestimmt und unabhängig aufstellen können, erklärt am Dienstag, 25. November, Dana Rittig von der Verbraucherzentrale NRW.

Mit ihrem Vortrag „Finanzen für Frauen – zwischen Sicherheit und Chance“ macht die Referentin Mut, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und führt grundlegend in das Thema unabhängige Geldanlage ein. Ihr Impulsvortrag beginnt um 19.30 Uhr im Pfarrheim an der St.-Blasius-Kirche Balve.

In jedem Alter und mit kleinen und großen Beträgen ist Geldanlage möglich, verdeutlicht die unabhängige Expertin Dana Rittig. Sie weist darauf hin, wie wichtig es ist, dass Frauen in Sachen Finanzen gut informiert sind – sei es, um eigene Anlageformen zu wählen, sei es im Gespräch mit Beratern. Oft sind bei Beratern finanzielle Eigeninteressen im Spiel, und jede Anlegerin sollte wissen, welche Produkte in ihrem Interesse funktionieren. Dana Rittig erklärt die Voraussetzungen von Sparen (Sparrate, Haushaltsbuch) und zeigt auf, welche Formen des Sparens sich für welche Ziele eigenen.

Der Vortrag dauert rund 90 Minuten, im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Am Ende sollten die Frauen gängige Finanzprodukte kennengelernt haben und anhand der aktuellen Zinslage einschätzen können. Wichtiger aber noch: Nun sollte die Motivation groß sein, sich tiefer ins Thema zu stürzen! Ein Mann ist eben keine Altersvorsorge – besser, Frau kümmert sich selbst!